2021-05-08 Halterung für ELT, Fuel Xfer Test Aufbau

12:30 – 17:00 4,5 h – total 1523,25 h

Nachdem gestern endlich die Fuel Selector Valve Verlängerungs-Teile von Andair ankamen, wollte ich mich gleich darauf stürzen, das Valve einzubauen und die Leitungen zu bauen. Ich wollte nur kurz nach einer passenden Position für den ELT suchen und habe dann auch gleich eine Halterung gebaut und das ELT an den Rumpf befestigt. Danach habe ich noch einen Testaufbau für den Fuel Xfer von Long Range Tank zu Main Tank hergerichtet.

M5 Rivnuts in die Rippen eingebracht
Höhenausgleich befestigt
Adapter für ELT-Halter angeschraubt
ELT ist befestigt
Für das Antennen-Kabel ist genügend Platz vorhanden
von hinten gesehen nimmt die Rippe die Gewichtskraft auf
Fuel Xter Testaufbau

2021-05-03 Panel rearanged, Avionic mounted

14:15 – 16:45 2,5 h – total 1518,75 h

Am Panel habe ich einige Verschiebungen durchgeführt. Den Umschalter von EUR (ADS-B & Flarm) zu USA (ADS-B) habe ich etwas nach links verschoben und dadurch Platz für den Schalter und die Kontroll-Lampen für den Long Range Fuel Transfer geschaffen. Damit die vorgeschriebene Beschriftung für das ELT noch Platz findet, muss ich das ELT selbst noch etwa 5 mm nach unten verschieben. Das werde ich aber erst bei der Alu-Platte durchführen.

über dem Key-Switch waren vorher die Lampen und der Schalter für den Long Range Fuel XFER
die Mitte neu arrangiert
gesamtes Panel

Jetzt habe ich die Avionik Geräte verschraubt. Es handelt sich hierbei um eine provisorische Platte. So kann ich die Verkabelung weiter voran bringen und die Kabel auf genaue Länge arbeiten. Für die Verteilung der Masse habe ich mir eine Leiste für Steckverbindungen eingerichtet. Wie viele Steckplätze ich endgültig benötige, muss ich erst noch heraus finden. Ebenso die einzelnen Stromstärken und daraus resultierenden Kabelquerschnitte. Da ist noch etwas Rechenarbeit vor mir zu erledigen.

die Geräte sind jetzt erst mal festgeschraubt
Mitte rechts
Masseleiste

2021-04-22 Avionic Wiring

10:00 – 17:45 7,75 h – total 1516,25 h

Als erstes habe ich heute die gesamte, provisorische Verkabelung entfernt. Dann habe ich den Regler für den Heizungslüfter befestigt und mit dem Panel verbunden. Auch habe ich Masseschienen befestigt, in denen ich alle Masseleitungen sammeln kann. Jetzt habe ich mir noch Gedanken über die beste Positionierung der einzelnen Geräte gemacht. Hierfür müsste ich aber noch herausfinden, wo ich die Antennen montieren möchte und wie lange die Antennenkabel sein müssen und ob ich 90° Anschlüsse oder gerade verwenden will.

erstmal alles wieder aufgeräumt
der Regler für die Cockpit-Heizung ist fest. Der Bedienknopf im Panel ist verbunden
Masseschiene rechts
Masseschiene links

2021-04-20 Instrument Panel Layout Entwurf 1

16:15 – 20:45 4,5 h – total 1508,5 h

Jetzt sind alle Hinweisschilder und Schalter untergebracht. Auch eine USB-Steckdose zum Laden von Handy oder iPad sowie ein USB-Port zum Updaten der Dynon Software bzw. Database ist integriert. Der ELT-Switch ist untergebracht. Der Switch, der für die Umschaltung von Europa-Flarm zu USA-ADSB gedacht ist, kann vielleicht wieder weg. Das ist jetzt eine Basis, um mit dem Verkableln über den Key-Switch und VP-X weiterzumachen.

Entwurf 1 des Instrument Panels

2021-04-19 Umgestaltung des Instrument Panels

16:00 – 20:00 4 h – total 1504 h

Nachdem meine bestellten Teile von Andair immer noch auf sich warten lassen, beschäftige ich mich verstärkt mit der Elektrik, wie schon am 9. erkennbar. Das bedeutet erst einmal viel lesen! Mittlerweile habe ich ja die VP-X pro geliefert bekommen und möchte zuerst alles zuhause zum Laufen bringen. Bei der Gestaltung des Panels fließen diesmal erstmalig die geforderten Sticker ein. Da ist am Panel ja bald mehr zu lesen als im Manual!!!! Ich möchte noch heraus finden, ob die Textinhalte auch in englischer Sprache gehalten werden können. Dieser Text ist meist kürzer. Auch tut sich in Europa einiges bezüglich ADS-B. Ich habe neben dem Transponder einen AT1 von Garrecht eingebaut, um über Flarm ein Anticollision Warning System zu haben. Nachdem ich auch beabsichtige nach USA mit der Sling zu fliegen, habe ich auch von Dynon den SV-ADSB-472 integriert. Ich ging davon aus, dass ich in Europa den AT1 verwenden würde und in USA den ADSB und habe deshalb einen Umschalter im Panel vorgesehen. Vielleicht brauche ich diesen aber gar nicht und kann beide simultan nutzen und ins Dynon HDX-System einbinden. Laut OUV news 2021-1 könnte ADSB bald mehr Bedeutung in Europa erlangen. Vielleicht kommt dann auch die Wetterinfo in Europa hierüber. Es wäre wünschenswert. Mit der Anordnung der Schalter möchte ich gerne einen Flow kreieren, dass pro Vorgang eine Reihe abzuarbeiten wäre. Das stellt sich schon wieder die nächste Frage. Ich bin viel gewerblich IFR geflogen und haben unsere XPNDR beim Aufrollen auf die Bahn eingeschaltet. Auf vielen Flughäfen musste man sie aber schon zum Abrollen vom Gate einschalten. So stellt sich die Frage, wie die Praxis in VFR aussieht. Der Schalter für AT1, ADSB und XPNDR zur „Before Taxi“ oder „Before T/O“ Line? Fragen, Fragen, Fragen…

täglich kommen neue Ideen beim Layout

2021-04-09 Fuel Harness an Pumps und Engine angeheftet

14:45 – 15:45 1 h – total 1500 h

Heute habe ich mein Werk von gestern an die Pumps und die Engine angeheftet. Die endgültige Verschraubung mit richtigen Drehmoment kommt später. Vielleicht muss ich noch etwas ändern oder zum Zweck der Verklebung der Firewall mit Feuerschutzmaterial noch mal abbauen. Aber der Motorraum ist Fuel-technisch jetzt erst einmal abgeschlossen und ich habe mir Gedanken über die Stromversorgung gemacht. Ich benötige 2x 30 cm Batteriekabel AWG 4 (25 mm²) für die Strecke Batterie-Starter Relais bzw. Starter Relais-Starter in rot und 50 cm in schwarz für Batterie-Engine Ground. Diese Kabel muss ich mir erst noch besorgen. Ebenso AWG 6 (16 mm²) Kabel für die Stromversorgung zur VP-X und Ground. Vielleicht reicht auch AWG 8. Ich muss herausfinden, ob ich innerhalb der 4 ft Kabellänge bleibe oder nicht.

alles wie gedacht, nur noch nicht getorqued

2021-04-08 Druckprüfung Fuel Harness abgeschlossen, Fire Sleeves

13:30 – 18:00 4,5 h – total 1499 h

Ich habe den Übeltäter gefunden. Das Manometer, welches sowieso nicht wirklich geeignet war für diesen Zweck, war an der Anschluss-Stelle undicht. Ich habe es einfach eliminiert. An den AN-6 Fittings gab es auch Undichtigkeiten, bis ich sie mit dem vorgeschriebenen Drehmoment 17 bis 22 Nm anzog. Ich habe 7 bar eingepumpt und den Druckschlauch abgesteckt. Danach alles zusammen in ein Wasserbad gelegt. Es hat nichts geblubbert. Auch nach etwa 3 Minuten konnte ich keine Hinweise auf Luftblasen erkennen. Damit war für mich das Harness dicht und habe es getrocknet. Danach habe ich die Fire Sleeves befestigt. Dabei habe ich mir aber ziemlich die Hände zerkratzt. Der abgezwickte Sicherungsdraht ist extrem scharf. Da muss ich mir noch etwas zum Schutz einfallen lassen. Danach habe ich mit dem Fuel Filter Harness weitergemacht.

fertig dachte ich! Danach habe ich gelesen, dass der Safety Wire auf beiden Seiten der „Ohren“ sein müssen
noch die einfache Version
auch hier! Druckprüfung der Filter Fittings
sieht nach viel Draht aus
aber jetzt passt alles soweit

2021-04-03 Druckprüfung, Fuel Pressure Sensor, Bolts retorqued

14:45 – 17:30 2,75 h – total 1494,5 h

Die Druckprüfung des Fuel Harness ist immer noch ein Thema. Der Restdruck von Gestern war noch 2,1 Bar. Ich habe am Testgeschirr weitere Veränderungen durchgeführt. Ein anderes Manometer hat sich als undicht erwiesen und musste wieder weg. Den Verschluss des einen Leitungsende habe ich auch verändert. Obwohl ich jetzt keinerlei Luftblasen mehr im Wasserbad erkennen kann, lässt der Druck mit der Zeit langsam nach.

2,1 Bar Restdruck von Gestern
voller Druck nach Druckbeaufschlagung nach Umbau
Nach 2 Stunden ist wieder ein deutlicher Druckabfall erkennbar. Ein Mysterium!?!!

Der Fuel Pressure Sensor wartet schon seit langem auf den Einbau. Das habe ich heute erledigt. Es ist das Fuel Pressure Sensor Kit von RS-Flightsystems einschließlich Kabel.

Holschraube und Fuel Pressure Sensor einschließlich Anschlusskabel

Nachdem ich den Motorträger vor langer Zeit gemäß Manual eingebaut hatte, habe ich viel später im Maintenance Manual auf Seite 13 Anzugswerte für spezielle Bolzen gefunden. Da ist für die Trägerbolzen ein Moment von 16 Nm gelistet. Das Standartmoment für AN5 Bolts ist mit 11,2 bis 15,7 Nm angegeben, sodass ich sie wohl mit 14 Nm getorqued habe, was zu wenig ist. Nachziehen war angesagt und den Sicherungslack erneuern. Eine unangenehme Arbeit, weil man zu den oberen Cockpit-seitigen Muttern extrem schlecht hinkommt. Aber auch das ist jetzt endlich erledigt.

Seite 13 des Maintenance Manuals
Angaben des Construction Manuals

2021-04-02 Druckprüfung Spritleitungen, Befestigung Spritleitungen

12:15 – 17:00 4,75 h – total 1491,75 h

Die Druckprüfung des Fuel Harness ist immer noch nicht zufriedenstellend, obgleich noch ein Restdruck von 2,6 Bar nach etwa 20 Stunden im System war. Mir ist aufgefallen, dass der grüne Schlauch, mit welchem das Ventil mit dem Harness verbunden ist, aufgebläht ist. Dies stellt natürlich eine Volumenvergrößerung dar mit sinkendem Druck in einem geschlossenem System. Ich habe mittlerweile die neue Benzinleitung mit Fittingen erhalten und wollte gleich mal eine Montage ausprobieren. Das Aufbringen des Fittings, welcher geschraubt wird, war recht einfach. Das Ventil passte auch soweit. Schnell war Druck wieder ins Harness gepumpt. Ich musste aber feststellen, dass der Druck viel schneller abfällt, als mit dem grünen Schlauch. Dort musste also die Ursache liegen. Im Wasserbad fand ich auch schnell heraus, dass das Ventil im Schlauch undicht war und auch der Fitting leckte. Beides war schnell behoben. Den Schlauchbinder, der das Ventil sichert, brauchte ich nur nachziehen. Den Fitting am Verbinder nur festziehen. Nochmals Druck beaufschlagen und sehen was passiert. Ein schneller Druckabfall findet nicht statt. Ich werde morgen sehen, wie viel Restdruck noch vorhanden sein wird.

aufgeblähter Schlauch, den ich gewechselt habe
die neue Variante

Weiterhin habe ich die eingesetzten Nutplates im Instrument Panel feinjustiert. Jetzt passen die Positionen aller Nutplates einwandfrei und die Instrumente können perfekt eingeschraubt werden.

in allen Einschüben kann das Instrument jetzt perfekt befestigt werden

Als nächstes habe ich die Benzinleitungen im Fußbereich des Cockpits weiter befestigt. Die hierfür passenden Distanzstücke sind gestern angekommen. Mit jeweils 2 Winkeln konnte ich die Höhen- und Distanz-Anpassung herstellen. Die Verschraubungen habe ich mit Rivnuts realisiert.

zusätzliche Stabilisierung der Benzinleitungen im Fußraum
von oben gesehen
Video

2021-04-01 Druckprüfung Spritleitungen, Instrument Panel

13:30 – 18:30 5 h – total 1487 h

Die Dichtigkeitsprüfung der Spritleitungen ist immer noch nicht abgeschlossen. Ich habe festgestellt, dass sich der Druck länger hält, wenn ich die Druckluftleitung sofort nach dem Aufpumpen vom Ventil entferne. Trotzdem lässt der Druck langsam nach. Über 2 1/2 Stunden sank der Druck von 5 Bar auf 2,5 Bar. Ich bin auf den Restdruck gespannt, wenn ich die nächsten Tage wieder in die Werkstatt komme. Die Hauptarbeit war aber heute das Instrumentenbrett. Ich habe die fehlenden Bohrungen gebohrt, um die Muttern annieten zu können, mit denen später die Instrumente im Panel angeschraubt werden. Die vorhandenen und auch die neu gebohrten Löcher mussten noch countergesinkt werden um Platz für die Countersink Rivets zu bekommen. Das ist soweit gut gelungen.

Die fehlenden Löcher sind gebohrt und gecountersinkt
die Muttern sind angenietet
das ganze von der Rückseite
der Restdruck nach 2 1/2 Stunden ist noch bei 2,6 Bar