2020-06-02 Einstiegs-Griffe, Rumpf abgeklebt und geschliffen

12:30 – 18:30 6 h – total 1013 h

Ich muss jetzt immer erst rangieren, wenn ich am Flieger arbeiten will. Durch das Leitwerk wurde alles etwas länger und höher. Das Canopy hat eine beträchtliche Größe. Ich kann es nur neben das Leitwerk stellen, wenn ich die Garagentür schließen will. So muss das Canopy zuerst raus, dann der Flieger und dann kann der Tisch mit dem Canopy wieder zurück in die Werkstatt. Den Flieger jetzt wieder soweit reinziehen, dass daran gearbeitet werden kann, und schon kann es los gehen. Ich habe die Einstiegs-Griffe angebracht. Das hieß Nieten ausbohren, im Blech dahinter 8 mm Löcher bohren, damit Imbus-Schrauben-Köpfe durch passen. Die Schrauben musste ich noch auf genaue Länge schneiden. Die Position der hinteren Schrauben finden, markieren, bohren u.s.w. Die Bereiche der Nieten mussten in den Griffen ausgebohrt werden, damit die Griffe an den Skins anliegen können. Noch ein paar Justier-Schleifarbeiten, und die Griffe passten. Jetzt habe ich den Rumpf mit Mipa Verdünnung gesäubert und abgeklebt. Mit Scotch Brite auf der Druckluft-Schleifmaschine von Aldi für 13 € hat das Schleifen leicht werden lassen. Morgen kann ich wohl lackieren.

geschliffener Rumpf

2020-05-29 Canopy Schwarz-Bereiche lackiert (Sikaflex UV-Schutz)

14:15 – 18:45 4,5 h – total 996,25 h

Zuerst habe ich mein Lackier-Ergebnis von gestern angeschaut. Ich habe dazugelernt und bleibe wohl bei diesem Mipa PU 240-90 Lack für den Rest des Fliegers. Er zieht sich schön glatt. Ich habe nur nicht berechnet, dass durch die Lackierung des Bogens und anschließend die des horizontalen Bereichs, die doppelte Menge Lack an der Verbindungsstelle ankommt. Hier ist mir die Sauce dann auch davongelaufen. Wie ich das wieder in Ordnung bringe, weiß ich jetzt noch nicht. Entweder schleifen und polieren oder nochmals nur den Bogen lackieren. Die Entscheidung hierfür hat Zeit. Ich habe dann die Bereiche abgeklebt, die schwarz werden sollen. Das ist Lack auf dem Perpex, um das darunter befindliche Sikaflex, mit dem das Perpex auf den Canopy-Frame geklebt ist, vor UV-Strahlung zu schützen. Auch die Stoßflächen von Windscreen-Arc und Canopy-Arc will ich schwarz lackieren. Nach dem Schleifen noch mit Silikon-Entferner darübergehen und schon kann der Primer gespritzt werden. Ich habe mich aufgrund der insgesamt kleinen Fläche dazu entschieden, Spraydosen zu verwenden. Nach dem Poly Posh PolyPrimer für Kunststoff habe ich 45 Minuten später einen Prosol 2K-Autolack in Schwarz Seidenglanz verwandt. Mit dem Ergebnis bin ich recht zufrieden. Das Schwarz trocknete sehr schnell, sodass ich schon nach etwa ½ Stunde die Abdeckfolien entfernen konnte. Weil ich mich mit der Lackierung der Rauten beschäftigen möchte, habe ich das Seitenleitwerk angesetzt, bevor ich Feierabend machte.

doppelte Lackmenge führt zu Läufern!
verwendeter Primer und Lack für die Schwarz-Bereiche
schwarz passt
Vertical Stabiliser angesetzt

2020-05-28 Canopy Skins lackiert

15:45 – 17:15 1,5 h – total 991,75 h

Heute habe ich zuerst mit der Mipa-Hotline ein ausführliches Gespräch geführt. Das Ergebnis war, dass ich wohl den Primer zu dick aufgetragen habe. Weiter hat er mir empfohlen, statt dem PU 200-90 den PU 240-90 zu verwenden. Ein kurzes Telefonat mit dem Mipa-Händler ergab, dass ich mir sofort diesen Lack abholen könnte, was ich auch tat. Mit den Einstiegsgriffen habe ich angefangen. Dann habe ich die Skins lackiert. Erst eine ganz dünne Schicht, 5 Minuten ablüften lassen und dann 2 Lagen gespritzt. Irgendwie hatte ich viel Mut und habe mit Lack nicht gespart. Leider habe ich diesmal einige Läufer produziert. Die kann ich später vielleicht herausschleifen und polieren. Es wird mir aber zeigen, ob es an der Dicke der Farbe liegt, dass sie orangig wird oder glatt.

lackierte Canopy Skins

2020-05-27 Canopy Arches feingeschliffen und Skins geprimed

13:45 – 17:15 4,75 h – total 990,25 h

Zuerst habe ich die Arches feingeschliffen. Danach die Skins. Abkleben war jetzt nötig und anschließend habe ich geprimed. Weil ich den Primer diesmal schleifen wollte, um ihn als Ursache für das Orangige auszuschließen, war die Arbeit damit erledigt. Ich hatte noch ein sehr informatives Gespräch mit meinem Werkstatt-Nachbarn Christian, der Lackierer ist. Der hat mich auf diese Idee gebracht und mir noch diverse weitere Tips gegeben. Auch, dass ich besser bei PU-Lack bleiben sollte, statt Autolack zu verwenden. So konnte ich jetzt Feierabend machen.

geprimede Canopy Skins

2020-05-19 Canopy und Fuselage-Unterseite für Lackierung

13:30 – 18:00 4,5 h – total 972 h

Den Canopy Schließmechanismus musste ich noch anpassen. Ich habe ihn ausgebaut und den Ausschnitt im Canopy nachgearbeitet. Dann habe ich die Arches feingespachtelt, geschliffen und ab geklebt. Jetzt käme die Lackierung. Ich muss mich aber noch über einen geeigneten Primer für das Plexiglas schlau machen. Danach habe ich mich mit dem Unterboden der Fuselage beschäftigt. Das heißt, ich habe angefangen sie mit Scotch Brite anzuschleifen. Eine echt schweißtreibende Arbeit!

2020-05-16 Canopy- Windscreen-Arc-Passung geschliffen

14:00 – 17:30 3,5 h – total 967,5 h

Die Passung des Windscreen-Arcs und dem Arc des Canopy hat nach dem Einkleben des Windscreens nicht mehr gepasst. Der Windscreen-Arc hat sich oben nach hinten bewegt. Die 2 Schrauben am jeweils unteren Ende des Arcs haben bei der Verklebung nicht die notwendige Stabilität gebracht, um den Arc genau in Position zu halten. Ich hätte ihn vor dem Verkleben nach hinten abstützen müssen. Ich habe mich dazu entschlossen, die Passung durch Schleifen wieder herzustellen. Ich denke, dies ist mir soweit gut gelungen. Jetzt muss ich wieder etwas Feinspachteln, grundieren und lackieren. Dafür ist heute aber keine Zeit mehr.

Arc mit Höhenführungs-Phase im Bereich des Schließmechanismus
Arcs links von innen
Arcs rechts von innen
Arcs von links aussen

2020-05-05 Nose Gear Spat anpassen, Grommets gesetzt

12:45 – 18:00 5,25 h – total 951 h

Heute wollte ich eigentlich die offenen Löscher in den inneren Main Gear Spat Teilen verschließen. Dann habe ich aber doch damit angefangen, erst einmal die Löcher zu erstellen, durch die später der Reifendruck geprüft werden kann. Das sind Löcher mit 45 mm Durchmesser. Einen Bohrer habe ich natürlich nicht dafür. Ich habe mit einem 4 mm Bohrer einen Ring von Bohrungen gesetzt, dessen jeweils 2. Loch ich mit dem Stufenbohrer weiter aufgebohrt habe. Immer darauf achtend, dass ich innerhalb des späteren Loches blieb. Schnell war der Kern gelöst und ich konnte mit der Rundfeile exakt bis auf den vorgesehenen Rand das Loch ausarbeiten. Das Grommet einsetzen, fertig! Auf der Oberseite sollten auch 2 Löcher für Grommets gesetzt werden. Die Bemaßung ihrer Position war mir zuerst unklar und ich habe dies auf später verschoben. Mit dem Nose Gear Spat habe ich mich jetzt beschäftigt. Ich war sehr misstrauisch in Bezug auf die Positionen der Marken auf den Spats. Erste Versuche haben ergeben, dass die Halter, genauso wie vorher auch die der Main Gear Spats, erst in eine passende Position gebogen werden mussten. Die Rivnuts hatte ich bereits gesetzt. Das machte das Biegen etwas schwieriger, aber nicht unmöglich. Am oberen Ende habe ich als Abstandshalter Sound Proof Material an den Spat geklebt. Letztendlich waren alle Löcher gebohrt und der Spat angeschraubt. Laut Manual sollte am Nose Gear Spat eine Bohrung für einen 31 mm Grommet angebracht werden. Die gleiche Größe wie die, welche auf der Oberseite der Main Gear Spats angebracht werden sollen. TAF hat aber nicht 3 kleine (31 mm) und 2 große (45 mm) Grommets geliefert, sondern 3 große und 2 kleine. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, auch beim Nose Gear ein großes Loch zu erstellen. Auch am Vorderrad soll das Ventil erreichbar gemacht werden, analog zu den Hauptfahrwerksrädern. Ich denke, die Entscheidung ist gut so. Jetzt musste ich meine Zugvorrichtung an die neuen baulichen Gegebenheiten anpassen, was auch bald erledigt war. Zum Schluss beschäftigte ich mich nochmals mit den oberen Bohrungen der Main Gear Spats. Ich habe dann doch in einem Ausschnitt eine recht eindeutige Positionsbestimmung für die Löcher gefunden. Nach oben beschriebener Methode waren auch dies 29 mm Löcher für die 31 mm Grommets hergestellt. Warum 29 und nicht 31 mm ist mir nicht ganz klar, ist aber auch egal. Die Grommets haben hineingepasst und gut ist es. Am oberen Abschluss der Main Gear Spats muss ich noch etwas nacharbeiten, um ein Scheuern mit dem Federkörper zu verhindern. Das kann ich machen, wenn ich die Löcher verspachteln werde.

Rechter Main Gear Spat
Ring-Bohrung mit 4 mm Bohrer
Nach dem Aufbohren jedes 2. Loches die Feinarbeit mit der Feile bis zum Rand
Fertiges 45 mm Loch
Grommet eingesetzt
Fertiger Nose Gear Spat mit Grommet
Zugvorrichtung ist angepasst
Hier muss ich noch nacharbeiten um ein Scheuern zu verhindern

2020-04-30 Spats anpassen

13:45 – 18:15 4,5 h – total 945,75 h

Heute geht es darum die Innenseiten der Spats an das Fahrwerk zu befestigen. Leider passen die Bohrungen der Spats nicht mit den Bohrungen der Halter überein. Links wie rechts sind die Bohrungen in den Spatz etwa 12 mm zu hoch. Es war recht kompliziert, die Position der Halter-Bohrungen auf die Spatz zu übertragen. Mit Pappe hat das funktioniert. Der rechte Innen-Spat war außerdem auch etwa 10 mm zu hoch und musste abgesägt werden. Das ging aber problemlos. Nachdem die Spats des Main Gears (Hauptfahrwerks) jetzt fest waren, konnte ich mich um den Spat des Nose Gears kümmern. Auch hier mussten die Bohrungen rein und die Rivnuts gesetzt werden. Das ist mir soweit gut gelungen.

linker Spat ist fest
rechter Spat muss auch oben gekürzt werden
Schablonen für das Übertragen der Positionen für die Bohrungen im Inneren Spat
auch rechts hat’s geklappt
Rivnuts im Nose Gear Spat gesetzt

2020-04-29 Schuhe anpassen

13:30 – 17:30 4 h – total 941,25 h

Schuhe anpassen war heute das Thema. Es könnte besser passen. Die Schuhe selbst passen in ihren Teilen gut zusammen. Die vormarkierten Löcher waren schnell gebohrt und die Rivnuts schnell gesetzt. Mit dem Bolzen an der Achse fixiert wollen aber die Positionen der inneren Befestigungen nicht zu den Schuhen passen. Ich habe mit links begonnen. Ich wollte zuerst durch Biegungen des Halters passende Positionen für die Rivnuts finden, damit die Schuh-Innenseiten einigermaßen passen. Insgesamt will aber alles nicht so recht zusammengehen. Ich habe jetzt die rechte Seite angepasst, ohne am inneren Halter etwas zu verändern. Mit aufgeklebten Karton will ich die Positionen der Schrauben ausfindig machen. Die Analyse erfolgt morgen.

schicke Schuhe (auf Englisch „Spats“)