Der Test, ob der Fuel XFER überhaupt funktioniert, war für heute geplant und hat funktioniert. Ich habe mich nur gewundert, dass die Pumpen relativ laut sind. Aber das ist ja nebensächlich. Beide geben die gleichen Geräusche von sich. Somit liegt wohl kein Defekt vor. Die Schräge der Wing, wie sie später in etwas im eingebauten Zustand sein wird, habe ich durch den höheren Tisch an der Wing Tip realisiert.
Der Druckabfall war über etwa 20 Stunden 0,05 bar. Ich habe nochmals aufgepumpt und gesehen, dass es Blasenbildung bei der Cork Dichtung gab. Bei genaueren Hinsehen, konnte ich auch erkennen, dass die M4 Fiber Dichtungen, genauso wie die Nylon-Dichtungen, zum Teil nur eine ganz geringe Auflagefläche hatten, weil sie axial zu viel Spiel hatten. Mir kam die Idee, M3 Dichtungen zu verwenden, die auf das M4 Gewinde „aufgeschraubt“ werden konnten. Die Dichtfäche ist dadurch gleichmäßiger. Der nächste Drucktest hat ergeben, dass es keinen Druckabfall mehr gab. Im Gegenteil, weil die Sonne auf den Tank schien, stieg der Druck sogar etwas an. Wichtig war, dass zwischen den Tanks keine Undichtigkeit festzustellen war. Somit konnte ich den Tank anbauen. Zum Vernieten bin ich dann nicht mehr gekommen. Während des Drucktests habe ich die restlichen Inspection Holes so modifiziert, wie ich es schon bei den äußeren gemacht habe. Auch habe ich die Verbindungs-Hülse an die Flap Torque Tube befestigt. Bevor ich niete, möchte ich noch einen Benzin Transfer Test machen und noch einen Drucktest, wenn die Viton Dichtungen eingetroffen und eingebaut sind. Die Viton Dichtungen ersetzten die aus Cork.
Der Blasenschaum ist gut zu erkennenauch hier ist Schaumneuer Drucktest (steigt diesmal etwas)Flap Torque Tube Verbindungshülse wird vorbereitetder Tank ist wieder da, wo er hingehört
Der Schraubenbestand stimmt soweit. Es sind alle Schrauben vorhanden. Die Pushrods des Ailerons habe ich eingesetzt und provisorisch befestigt. Jetzt habe ich die äußeren Inspection Holes modifiziert, damit ich mir nicht wieder die Hände und Arme verletzte. Dafür habe ich mir ein Werkzeug gebaut. Durch das Wegbiegen der Bleche an den langen Seiten wird der Ausschnitt etwas breiter, sodass der Ellenbogen besser durchpasst. Durch das Abwinkeln ist jetzt keine schneidende Blechkannte mehr vorhanden, sondern ein etwa 3 mm breiter Blechstreifen. Schließlich habe ich nochmals einen Drucktest gestartet.
das ist mein Werkzeugnoch 2 Löcher bohren, dann kann gebogen werdenhat funktioniert!die Linksgewinde Enden der Aileron Pushrods habe ich angebrachtdie Schrauben sind schon vorbereitetdie lange Pushrod
Der Druck im Long Range Tank bis zum Anschlussfitting zum Main Tank ist über etwa 22 Stunden von 0,13 auf 0,085 bar gesunken. Das sollte wohl o.k. sein. Eine Blasenbildung mit Testspray an den möglichen Stellen konnte ich nicht feststellen. Ich habe daraufhin den Fuel Level Sensor in den Main Tank eingebaut und die beiden Tanks zusammengeschaltet. An den Sensor habe ich Kabelschuhe angebracht, auch für GND. Ich habe einen neuen Dichtigkeitstest gestartet. Jetzt habe ich die Werkstatt umgeräumt, weil ich die rechte Wing in Angriff nehmen will. Auch habe ich eine Bestandsaufnahme der noch vorhandenen Hardware gemacht. Ich habe das Gefühl, mir fehlen Bolzen um die Pushrods anschrauben zu können. Die Auswertung ist für morgen geplant.
Wasserstand heute 13:45ergibt einen Druck von 0,085 barAnschließen der Leitung an den Main Tankeng geht es schon zu, aber es funktioniertFuel Level Sensor in Main Tank eingebaut, Anschlüsse verschlossenVersuchsaufbauTest wieder bei 0,13 bar um 15:25 gestartetWerkstatt umgeräumtrestliche Hardware
Den Sensor habe ich heute eingebaut, damit ich die Dichtigkeit des Long Range Tank Systems überprüfen zu können. Ich habe eine Schlauchanordnung gefertigt, mit der ich den Tank mit etwa 0,1 bar Druck beaufschlagen kann (1m Wassersäule). Danach habe ich das NAV-STROBE Light eingebaut.
die TestanordnungHöhendifferenzmessungmit 0,113 bar wird um 16:25 gestartethier sollte alles dicht seinder Stufenschnitt der Kabel, damit alle durchs Loch passender Längenunterschied ist jeweils 20mmvor dem Zusammenstecken des letzten Drahtesdas rote NAV-Strobe-Light ist an der linken Wing jetzt eingebaut
Der Eibau des Pitots war mein heutiges Ziel. Ich habe die Rohre gekürzt und die Fittinge angebracht. Danach konnte ich die Bohrungen machen, um M4 Gewinde schneiden zu können. Jetzt ist das Pitot fest. Als nächstes habe ich den Controller eingebaut. Ich habe 4 Löcher in die Rib gebohrt und M4 Schrauben festgeschraubt. Daran habe ich den Controller befestigt. Jetzt galt es die Kabel mit passenden Steckern zu versehen und sie zu befestigen. Auch erledigt! Schließlich habe ich die Rohre angeschraubt und ebenfalls bis zur Flügelwurzel endgültig befestigt.
die M4 Gewinde werden geschnittendie Rohranschlüsse sind vorbereitetder Controller ist fest und die Kabel angeschlossen (einschließlich eines Spare Drahts)die Rohre sind auch fest und verzurrtder Einbau des Pitots in der Wing ist abgeschlossenhier geht es später weiter, wenn die Wing angebaut wird
Die Rücklaufleitung ist jetzt auch bis hinter die 2. Rib geleitet. Danach habe ich die Lackkanten abgehobelt und die Ardrox-Rückstände entfernt. Auch habe ich die Bohrungen nochmals entgratet. Damit war der Tank erst einmal soweit fertig.
der Return Fuel sprudelt jetzt ins 2. Compartment. Das verhindert Blasenbildung an der Ansaugstelledie Lacküberstände sind abgehobelt
Die Verlegung und Befestigung der Kabel für Pumpe, Ventil und Sensor hat mir viele Kratzer auf den Handrücken hinterlassen. Das Arbeiten durch die kleinen Inspection Holes war sehr kompliziert, aber schließlich doch machbar. Leider sind die Drähte für Pumpe und Valve etwas kurz. Meterware habe ich leider nicht. Im Kabelsatz von der VP-X habe ich aber noch eine Menge Kabel, die aber nur so lang, dass sie gerade noch 10 cm aus der Flügelwurzel herausschauen. Bis unter den Sitz reicht das nicht. Ich werde wohl nicht darum herumkommen, eine Kabelverlängerung einzubauen. Ob ich das an der Flügelwurzel mache oder im Bereich des größeren Inspection Holes, weiß ich jetzt noch nicht und will mir dies offen halten. Von der Flügelwurzel durch die vielen Ribs bis zum großen Loch habe ich ein Conduit (Leerrohr) gelegt. So sind zukünftige Änderungen einfach.
die Kabel sind eingezogen und festweiter zur Flügelwurzel geht es durch ein Conduit
Nachdem die Hände sowieso schon zerkratzt sind, habe ich mit den Pneumatikleitungen für das Pitot gleich weitergemacht. Sie sind eingezogen und befestigt.
am Pitot-Stegder Bereich der Flügelwurzel
Schließlich habe ich noch die Spritleitungen an Valve und Pumpe festgezogen und die Leitungen mit Schellen an der Rib befestigt.
Eigentlich mache ich an Sonntagen möglichst nichts. Aber heute scheint die Sonne, und die macht es in der Werkstatt immer angenehm warm. Da es morgen schneien soll und 0°C kalt werden soll, bin ich rausgefahren, um die beiden Bulkhead Fittinge des Main Tanks mit Proseal zu verschrauben.
AN6 straight Bulkhead Fitting von außenInnenansichtAN4 Bulkhead Fitting von außenInnenansicht
Zuallererst wollte ich wissen, ob ich mir das Potentiometer im Fuel Level Sensor kaputt gemacht habe oder nicht. Ich habe die Widerstände in den Anschlagpositionen gemessen. Diese sind 48 Ohm und 157 Ohm. Also innerhalb der ursprünglichen Spanne von 8 bis 184 Ohm. Somit kann ich die Anpassungen der Anschläge belassen, wie sie sind. Daraufhin habe ich Proseal angerührt und die Klemmschraube des Schwimmerarms damit gesichert. Dann habe ich den Gewindering mit Proseal in den Tank eingeklebt. Das Proseal braucht jetzt ein paar Tage um durchzuhärten. Somit habe ich Zeit für anderes. Ich habe die Kabel für den Fuel Pressure Sensor gefertigt sowie für das Valve und die Pumpe.
Die Klemmschraube ist fixiertder Gewindering ist eingeklebtDie Kabel für Pressure Sensor, Valve und Pump sind fertigden ersten Bereich durch die vielen Rippen führe ich durch ein Kabelrohr
Die 1/4“ Druckleitung von der Pumpe über das Valve und Drucksensor zum Main Tank konnte ich heute fertigstellen. Auch habe ich provisorisch den AN4 Bulkhead Fitting in den Main Tank eingeschraubt. Danach habe ich das Kabel für den Sensor gelegt. Anschließend habe ich versucht den Schwimmer einzustellen. Dabei ist mir aber ein Gedankenfehler unterlaufen. Ich war der Meinung, dass die Flügel, an die der Schwimmerhalter anschlägt, Justierflügel seien. Das ist zwar richtig, bezieht sich aber wohl ausschließlich für die Justierung des Potentiometers. Ich muss das mal nachmessen. Ich habe mich schon gewundert, warum der Sensor von TAF, der bereits eingebaut war, die gleichen Ohm-Werte hatte, wie der neue, frisch gelieferte. Ich werde die Flügel wohl wieder zurückbiegen müssen, damit ich die Ausgangswerte wieder erhalte und anschließend den Messweg ausschließlich mit dem Schwimmerhalter bewerkstelligen.
Druckleitung und Verkabelung hergestellt1. Versuch, den Schwimmer zu justieren (war aber ein falscher Weg)