2021-06-14 Sicherungsdraht erneuert, XPNDR Antennen Einbau begonnen

14:30 – 18:00 3,5 h – total 1583,5 h

Jetzt sind die Schleifen des Sicherungsdrahts des Gascolators richtig herum gelegt. Der 3. Versuch war dann erfolgreich. Ich suchte dann nach einer Position für die ADS-B Antenne, die auf der Flugzeugoberseite montiert werden soll. Es ist die Antenne B. Die Idee, sie am Dach so weit nach vorne wie möglich zu positionieren, macht keinen Sinn. Es kommt ein maximaler Abstand von 40 cm zur COM-Antenne zustande. Das ist zu wendig. Die Idee, die Antenne unter die Empennage Fairing neben die ELT-Antenne zu montieren, erscheint mir auch unsinnig. Der Abstand wäre dann nur noch 20 cm. Die beste Möglichkeit erscheint mir unterhalb des Dashboards zu sein. Links oder rechts? Eher rechts, da steht kein Key Switch im Konflikt. Das kann ich aber später noch entscheiden. Jetzt habe ich begonnen, die XPDR-Antenne einzubauen. Die Bohrungen habe ich gemacht. Die Idee einen etwa 5 cm breiten Doubler innen einzuschieben, habe ich verworfen. Ich vermute, dass dieser nicht ausreichend zusätzliche Stabilität bringen würde. Ich werde einen Doubler anfertigen, den ich außen aufnieten werde und in die benachbarten Nietenreihen integrieren kann.

Anfang…
…und Ende
vorderste Position mit ausreichender Clearance zum Canopy
sie ist aber gerade mal 40 cm weg von der COM Antenne, was zuwenig ist
die ADS-B Antenne wäre zu nahe an der ELT Antenne, die dort untergebracht wird
am sinnvollsten erscheint eine Position unterhalb des Dashboards
da wäre wohl genug Raum vorhanden
der gedachte Doubler, denn ich innen einschieben könnte, erscheint mir zu schwach zu sein
ich werde über die Nietenreihen gehen und den Doubler von außen einnieten und lackieren, so wie ich das Tape geklebt habe

2021-06-12 Gascolator, Bat-Starter-Cable, Water Fittings torqued

12:30 – 17:15 4,75 h – total 1580 h

Endlich sind die AN4H-4A Bolts angekommen, sodass ich den Gascolator festschrauben konnte. Meine erste Sicherungsdraht-Befestigung habe ich somit heute gemacht. Der letzte Fuel Fitting am Gascolator ist jetzt auch getorqued. Jetzt war die Zeit, die Fuel Pumps elektrisch anzuschließen, die Kabel zu fixieren und den Deckel des Pumpengehäuses anzuschrauben. Danach habe ich dias25 mm² Kabel vom Starter Relais zum Starter angefertigt und eingebaut. Jetzt habe ich die Fittinge der Heiz-Wasser-Leitungen am Thermostatgehäuse getorqued und mit Sicherungslack versehen. Das gestaltete sich etwas schwierig, weil ich alleine war und die Fittinge sich beim Anziehen mitgedreht hatten. Ich musste mir eine umständliche Blockierung einfallen lassen. Aber es hat letztendlich funktioniert und die Fittinge sind jetzt mit 35 Nm festgezogen. Jetzt war die Zeit, den Ölbehälter wieder einzubauen. Die Leitungen habe ich nur Handfest angezogen. Das Öl-Entlüftunsverfahren erfordert das Abschrauben einer Leitung, sodass das Torquen später erfolgen muss. Die + und – Kabel von der Batterie zum Electronic Compartment habe ich mit Ringkabelösen bestückt und nochmals die Länge bis zur Firewall und weiter zur Wand des E+E Compartsments abgemessen und markiert. Jetzt kann ich zuhause an der weiteren Verkabelung arbeiten. Nachdem ich mir, wieder zuhause, Videos über das Schraubensichern mittels Sicherungsdraht angesehen hatte, musste ich feststellen, dass ich diese Arbeit nochmal machen muss. Der Drahtverlauf der hinteren Schraube ist falsch, weil nicht „außen herum“ gelegt. Das nennt man wohl „Learning by Doing“!

der Gascolator ist fest und der Fitting auch
die Fuel Pumps sind verkabelt
den unteren Kabelzugang habe ich mit einem Stopfen verschlossen
an einem Ende ein 6 mm Loch und am anderen ein 5 mm Loch für den Starter
der Anschluss am Starter Relais
der Kabelverlauf weiter zum Starter
der Anschluss am Starter
der Kabelweg bis zur Wand des Elektric+Electronic-Compartments
Video

2021-05-30 Firewall fertig tapeziert

12:30 – 17:00 4,5 h – total 1572,75 h

Ely hat mir heute geholfen, die offenen Löcher der Firewall zu schließen. Mit ihrer Hilfe konnte ich Schrauben mit entsprechend großen Scheiben in Verbindung mit Locknuts einbauen. Außen hat Ely sie festgehalten und ich von innen die Locknuts angezogen. Das Bracket für die GPS-Antenne habe ich abmontiert und die Schrauben wieder in die Rivnuts gedreht. Da ich die beiden GPS-Antennen im Cockpit unter dem Dashboard zu montieren, brauche ich dieses Bracket nicht. Außer ich habe Probleme mit dem Empfang. Dann kann ich das Bracket aber recht einfach wieder anschrauben. Danach habe ich die restliche Fläche der Firewall in 3 Teilen mit Brandschutzfolie tapeziert. Die Stöße habe ich mit HiSpeed Tape überklebt und anschließend die Aggregate wieder angeschraubt. Fusebox, Starter Relais, Fuel Pumps und Fuel Filter. Auch den Ausgleichsbehälter für das Kühlwasser habe ich wieder eingesetzt. Damit war für heute Schluss.

größere Löcher habe ich mit Scheiben und Schrauben verschlossen
kleinere Bohrungen mit Rivets
Das GPS-Bracket bleibt weg. Nur die Schrauben sind wieder fest
der Fuel Filter ist fest
ebenso das Fuel Pump Gehäuse
und der Ausgleichsbehälter für das Kühlwasser ist auch wieder an seinem Platz. Ebenso die Fuse Box und das Starter Relais
Video 1
Video 2
Video 3

2021-05-29 Firewall tapeziert

12:30 – 17:15 4,75 h – total 1568,25 h

Heute war Tapezieren angesagt. Ich dachte, ich würde heute die ganze Firewall mit Feuerschutzfolie bekleben können, aber das Anfertigen der Schablonen und anschließend das Zuschneiden der Folie ist doch recht zeitaufwändig. Ich habe mit den kleinen, geraden Teilen auf den Seiten begonnen und anschließend die ganz äußeren mit der Rundung angefertigt und eingeklebt. Danach wurde es etwas kniffliger. Der Batteriekasten war noch recht einfach. Die beiden sich anschließenden Teile dauerten etwas länger. Ich musste mir überlegen, wo ich die Schnitte legen will. Ich denke, eine gute Wahl getroffen zu haben. Den Fuel Filter habe ich von der Halterung gelöst und in eine Position gebracht, in der er mich nicht zu sehr beim Einführen und Ankleben der Folie hindert. Nachdem die Fuel Pumps abgebaut sind, war das kein Problem. Die weiteren Verbindungen sind Gummischläuche. Zur Seite mit der Fusebox bin ich dann nicht mehr gekommen. Aber morgen ist auch noch ein Tag. Was anzuraten wäre, ist das Anfertigen einer Firewall Schablone, so lange noch nichts angeschraubt ist. Am besten, bevor die Firewall selbst eingebaut wird. Das erspart viel Messerei und Hin- und Herprobieren. Man muss die Schablonen nur wieder finden, wenn man sie erst 1 Jahr später braucht. Die Firewall auf einen Karton gelegt, mit einem Stift einmal drum herum gefahren, die Löcher mit markiert, schon ist es erledigt. Ausschneiden kann man sie, wenn man sie braucht.

1. Schablone aus Packpapier
1. Teil des Brandschutzes für die Firewall ist eingeklebt
schon geht es an die runden Sachen
die linke Hälfte (vom Motor aus gesehen) ist fertig
rechts fehlt noch etwas

2021-05-28 Löcher in der Firewall verschließen

14:15 – 17:30 3,25 h – total 1563,5 h

Eigentlich wollte ich heute die Firewall tapezieren. Dazu habe ich die Fuel Pumps nochmals abgeschraubt und alle Löcher, die nicht gebraucht werden, mit Nieten oder mit Scheiben und Schrauben verschlossen. Dann habe ich gesehen, dass ich das Packpapier vergessen hatte mitzunehmen, mit dem ich die Schablonen herstellen wollte. So habe ich mich mit den möglichen Antennenpositionen beschäftigt. Hierfür möchte ich mir Rat von TAF einholen.

viele offene Löcher in der Firewall
habe ich mit Nieten geschlossen

2021-05-25 Torquen diverser Anschlüsse und Bolts

15:00 – 17:30 2,5 h – total 1560,25 h

Zuerst musste ich 3 meiner Krähenfüße an diversen Stellen absägen um sie über die Fittings bzw. Bolts schieben zu können. Dann habe ich den letzten Fuel Fitting an der Return Fuel Rail mit 20 Nm getorqued. Danach habe ich den Rotax an den Engine Mount mit 38 Nm bei geölten Gewinden getorqued. Danach habe ich die Öl-Fittinge mit 35 Nm getorqued. Bei dem U-Fitting musste ich mir etwas einfallen lassen, damit er sich nicht mitgedreht hat. Die Anschlüsse am Ölbehälter sind noch locker. Heute morgen erhielt ich die Email mit dem Wert von 40 lb/in von Matco mfg als Torque Value für die Entlüfterventile der Bremssättel. So zog ich die Bleeder Valves der Bremssättel mit 4,5 Nm nochmals nach. Als letztes reinigte ich den Propellerflansch am Rotax und auch am Propeller und fädelte den Propeller an. Diese Verbindung muss fettfrei verschraubt werden. Die Bolts habe ich laut MT-Propeller Manual mit 46 Nm getorqued. Dann musste ich nur noch überall einen Tropfen Sicherungslack aufbringen, und war für heute fertig.

7/8″ reicht an einer Seite gekappt zu sein
so passt er über den high flow Fitting
der U-Fitting bedurfte spezieller Trix, damit er sich nicht mitdreht
der 11/16″ Einsatz musste beidseitig gekappt werden um über die Leitung zu passen
mit einer kurzen Verlängerung hatte auch der Ratschenkopf Platz
Brake Bleeder Valve getorqued mit 4,5 Nm
Engine mit 38 Nm bei geölten Gewinde getorqued
zum Torquen der Engine Bolts musste der Ölbehälter abgebaut werden
zum Torquen des Propellers muss dieser gedreht werden. Das dabei austretende Öl habe ich mit der Plastiktüte aufgefangen.
mit 46 Nm ist der Propeller fettfrei getorqued. Sicherungslack ist aufgetragen.
Video

2019-05-14 Fuel Line exchanged, all torqued, R Tank connected

13:00 – 18:45 5,75 h – total 1551,25 h

Die missglückte Fuel Line habe ich erneuert. Jetzt gefällt mir das. Alle Verbindungsstellen sind jetzt auf 20 Nm getorqued und mit 5 bar Druckluft auf Dichtigkeit überprüft. Danach habe ich den Pseudotank angeschlossen. Ich habe auch hier keine Schläuche verwendet sondern Fittinge und 3/8“ Alu Rohr. Das manuelle Valve und der Fuel Filter ist somit auch installiert. Spritseitig könnte der Motor also jetzt laufen.

So gefällt mir die Leitung jetzt besser
alle Verbindungsstellen sind mit 20 Nm getorqued
die rechte Tankanbindung mit manuellem Shut off Valve und Fuel Filter

2021-04-09 Fuel Harness an Pumps und Engine angeheftet

14:45 – 15:45 1 h – total 1500 h

Heute habe ich mein Werk von gestern an die Pumps und die Engine angeheftet. Die endgültige Verschraubung mit richtigen Drehmoment kommt später. Vielleicht muss ich noch etwas ändern oder zum Zweck der Verklebung der Firewall mit Feuerschutzmaterial noch mal abbauen. Aber der Motorraum ist Fuel-technisch jetzt erst einmal abgeschlossen und ich habe mir Gedanken über die Stromversorgung gemacht. Ich benötige 2x 30 cm Batteriekabel AWG 4 (25 mm²) für die Strecke Batterie-Starter Relais bzw. Starter Relais-Starter in rot und 50 cm in schwarz für Batterie-Engine Ground. Diese Kabel muss ich mir erst noch besorgen. Ebenso AWG 6 (16 mm²) Kabel für die Stromversorgung zur VP-X und Ground. Vielleicht reicht auch AWG 8. Ich muss herausfinden, ob ich innerhalb der 4 ft Kabellänge bleibe oder nicht.

alles wie gedacht, nur noch nicht getorqued

2021-04-08 Druckprüfung Fuel Harness abgeschlossen, Fire Sleeves

13:30 – 18:00 4,5 h – total 1499 h

Ich habe den Übeltäter gefunden. Das Manometer, welches sowieso nicht wirklich geeignet war für diesen Zweck, war an der Anschluss-Stelle undicht. Ich habe es einfach eliminiert. An den AN-6 Fittings gab es auch Undichtigkeiten, bis ich sie mit dem vorgeschriebenen Drehmoment 17 bis 22 Nm anzog. Ich habe 7 bar eingepumpt und den Druckschlauch abgesteckt. Danach alles zusammen in ein Wasserbad gelegt. Es hat nichts geblubbert. Auch nach etwa 3 Minuten konnte ich keine Hinweise auf Luftblasen erkennen. Damit war für mich das Harness dicht und habe es getrocknet. Danach habe ich die Fire Sleeves befestigt. Dabei habe ich mir aber ziemlich die Hände zerkratzt. Der abgezwickte Sicherungsdraht ist extrem scharf. Da muss ich mir noch etwas zum Schutz einfallen lassen. Danach habe ich mit dem Fuel Filter Harness weitergemacht.

fertig dachte ich! Danach habe ich gelesen, dass der Safety Wire auf beiden Seiten der „Ohren“ sein müssen
noch die einfache Version
auch hier! Druckprüfung der Filter Fittings
sieht nach viel Draht aus
aber jetzt passt alles soweit

2021-04-03 Druckprüfung, Fuel Pressure Sensor, Bolts retorqued

14:45 – 17:30 2,75 h – total 1494,5 h

Die Druckprüfung des Fuel Harness ist immer noch ein Thema. Der Restdruck von Gestern war noch 2,1 Bar. Ich habe am Testgeschirr weitere Veränderungen durchgeführt. Ein anderes Manometer hat sich als undicht erwiesen und musste wieder weg. Den Verschluss des einen Leitungsende habe ich auch verändert. Obwohl ich jetzt keinerlei Luftblasen mehr im Wasserbad erkennen kann, lässt der Druck mit der Zeit langsam nach.

2,1 Bar Restdruck von Gestern
voller Druck nach Druckbeaufschlagung nach Umbau
Nach 2 Stunden ist wieder ein deutlicher Druckabfall erkennbar. Ein Mysterium!?!!

Der Fuel Pressure Sensor wartet schon seit langem auf den Einbau. Das habe ich heute erledigt. Es ist das Fuel Pressure Sensor Kit von RS-Flightsystems einschließlich Kabel.

Holschraube und Fuel Pressure Sensor einschließlich Anschlusskabel

Nachdem ich den Motorträger vor langer Zeit gemäß Manual eingebaut hatte, habe ich viel später im Maintenance Manual auf Seite 13 Anzugswerte für spezielle Bolzen gefunden. Da ist für die Trägerbolzen ein Moment von 16 Nm gelistet. Das Standartmoment für AN5 Bolts ist mit 11,2 bis 15,7 Nm angegeben, sodass ich sie wohl mit 14 Nm getorqued habe, was zu wenig ist. Nachziehen war angesagt und den Sicherungslack erneuern. Eine unangenehme Arbeit, weil man zu den oberen Cockpit-seitigen Muttern extrem schlecht hinkommt. Aber auch das ist jetzt endlich erledigt.

Seite 13 des Maintenance Manuals
Angaben des Construction Manuals