2022-09-16 Scheinwerfer neu befestigt, OVP verkabelt, Joystick Assembly neu vernietet

13:15 – 18:30 5,25 h – total 2618,5

Heute sind die bestellten Nieten angekommen. Ich wollte mich aber zuerst mit einfacher Arbeit beschäftigen und habe die Light Lenses abgenommen, um die heraus gefallene Schraube des linken Taxi Lights wieder zu befestigen. Die Konstruktion mit Federn als Einstellmechanismus erscheint mir nicht geeignet, weil die Einstellschrauben nicht gesichert werden können. Da ich nachts sowieso nicht fliegen darf, erscheint es mir egal, wo die Lampen tatsächlich hin strahlen. Ich habe deshalb die Schrauben, diesmal mit hochfester Schraubensicherung versehen, bis zum Anschlag eingeschraubt. Somit dürfte ein selbständiges Herausfallen der Schrauben verhindert werden. Dies habe ich bei beiden Wings jetzt so gemacht. Im Lampen Compartment der rechten Wing sind weiße Lackstellen entstanden, weil ich wohl nicht exakt genug abgeklebt habe. Nachdem die Lens jetzt schon abgebaut ist, wollte ich diese mit Schwarz-Matt überlackieren. Leider hatte ich keine Spraydose zur Hand und muss das Lackieren auf später verschieben.

die lose Schraube liegt in der linken Ecke

Nun habe ich die Verkabelung der OVP in Angriff genommen. Hierzu habe ich das Kabel, welches vom X3 Port der Fuse Box kommt, nach dem 30A C/B getrennt und über 2 Wege zum 12V Bus geführt. Der eine Weg läuft jetzt über das OVP-Relais, welches jetzt die gesamte Flugzeugelektrik vor Überspannung schützt. Sollte aber im Notfall der Generatorstrom doch benötigt werden, weil vielleicht die Batterie leer geworden ist, kann ich die Batterie über den Batterie Switch vom Bus nehmen und mit dem zweiten Weg über den „Gernerator direct Schalter“ das Bordnetz wieder mit Generator Strom versorgen. Sämtliche Bauteile sollten eine Spannung bis 24V aushalten. Der Schaltplan sieht wie folgt aus:

OVP-Schaltplan
der blaue Draht verbindet den Generator direct Switch mit der OVP

Aber jetzt habe ich mich ans Vernieten des Joystick Assemblies gemacht. Die Bohrungen im Rohr waren ja schon gemacht. Mit meiner Druckluft Rivet Gun konnte ich nichts erreichen. Die war zu schwach für die 4,8 Stahl Nieten. Daraufhin versuchte ich es mit der Akku Rivet Gun. Die hat die Nieten sauber gezogen. Um nicht meine Spritleitung lockern zu müssen, habe ich die Kurbel im eingesetzten Zustand an das Rohr genietet. Vorher habe ich natürlich alle Teile nochmals genauestens auf Passung kontrolliert, diverse Kannten entfernt und alles entgratet. Nachdem das Assembly jetzt wieder komplett zusammengebaut war, war Feierabend angesagt.

sauber vernietet
etwas andere Perspektive
absolut sauber gezogene Nieten
auch diese Seite
auch die Kurbel ist wieder fest

2022-03-22 Werkstatt umgeräumt, M4 Schrauben weiß lackiert

11:30 – 19:30 8 h – total 2269,25

Eigentlich sollte heute der Umzug der Wing erfolgen. Allerdings hat der Anhänger-Vermieter Herzensfroh einen Wurm hineingebracht, sodass der Anhänger erst morgen zur Verfügung steht. Dafür schreitet der Werkstattumbau weiter voran. Jetzt ist alles für den morgigen Umzug der Wing nach Landshut vorbereitet. Das zweite Regal habe ich ebenfalls mit Rollen bestückt und zuhause wieder aufgebaut. Die Balken des großen Gestells, in dem unter anderem die Flaps und Ailerons verstaut waren, habe ich auch nachhause gebracht. Damit auch die Lackierutensilien verpackt werden können, habe ich als letzte Lackierarbeit die M4 Schraubenköpfe weiß lackiert, mit denen die Wing Fairings später befestigt werden.

2022-03-20 L Wing zu Tank Kontaktbereiche und Wing Fairings lackiert

11:45 – 16:30 4,75 h – total 2255,25

Der Anhänger für den Umzug der L Wing ist für Dienstag reserviert. Peter, der den Anhänger ziehen wird, ist zeitlich auch etwas limitiert. Damit dies alles funktioniert, habe ich heute eine Sonntagssession eingelegt um die Stoßstellen des Main Tanks mit der Wing, sowie die Wing Fairings zu lackieren. Ursprünglich wollte ich nur die Abdeckarbeiten erledigen. Weil aber das Wetter so gut war, habe ich auch gleich die Farbe angerührt und verspritzt. So kann der Lack 2 Tage aushärten, bevor auf die neu lackierten Bereiche Kontakt mit etwas Druck erfolgt, der beim Verzurren der Wing wohl passieren wird. Die Sonntagsarbeit hat sich rentiert!

die Abdeckarbeiten sind erledigt. Es ist noch Zeit zum Lackieren da
auch die Lackierung der Stoßbereiche ist getan
die Wing Fairings konnte ich auch schleifen und lackieren (Feinspachtelarbeiten habe ich mir verkniffen)

2022-03-04 R Main Tank Nietbereich lackiert

13:15 – 18:45 5,5 h – total 2221,5

Der Bereich der neu gesetzten Nieten an den Main Tanks muss lackiert werden. Das habe ich heute für die rechte Wing erledigt. Es sieht aber so aus, als müsste ich noch eine zusätzliche Schicht überlackieren. Das Weiß hat nicht richtig gedeckt.

die Grundierung ist gespritzt

2022-01-25 Fuel XFER Line Befestigung, Lackmacke abgehobelt

14:00 – 17:00 3 h – total 2102,25 h

Die erste Tat heute war das Abhobeln der Lackkanten der Ausbesserung an der Wing Leading Edge in der Nähe der Flügelwurzel, wo ich seinerzeit den noch nassen Lack weggerieben hatte. Vielleicht hätte ich gar nichts daran machen sollen. Jetzt sieht es eher schlechter aus als vorher. Dafür ist die Stelle jetzt aber super glatt. Als Lösung kann ich ja eine blaue Raute auflackieren. Aber das hat Zeit. Der Vorgang war so, als ich mit dem Lackhobel die Ränder der Auflackierung abgehobelt habe. Danach habe ich in Stufen diesen Bereich geschliffen. Zuerst mit 600, dann mit 1000, weiter mit 2000 und schließlich mit 3000 Scheibe. Zum Schluss wird mit Politur das Finish gemacht. Leider kommt jetzt die Grundierung zum Vorschein.

die Ausgangssituation
der Lackhobel
nach dem Hobeln
das Schleifen
die verschiedenen Schleifgrade
zum Schluss die Politur
da habe ich aber wohl etwas zu viel abgetragen. Aber es ist super glatt!

Das wichtigere war aber die Befestigung der XFER Fuel Pump, dem elektrischen Ventil und den Drucksensor, sowie die Leitungen selbst im hinteren Wingbereich. Das sieht jetzt so aus.

die Leitungsführung
die Komponenten

2021-09-23 Tail und Nietbereiche der Doubler (Antennen) lackiert

12:00 – 16:15 4,25 h – total 1817,75 h

Die Bereiche, an denen ich die Doubler für die Antennen eingenietet habe, musste ich natürlich auch noch lackieren und habe die Folie entsprechend angepasst. Glücklicherweise ist der Wind, der gegen 13:00 aufkam, wieder schwächer geworden. So konnte ich lackieren. Nach dem Aufräumen der hervorgeholten Lackierutensilien war der Lack bereits soweit getrocknet, dass ich die Abklebung abnehmen konnte. Jetzt hat die liebe Seele endlich ihre Ruhe. Der zu dünn lackierte und deshalb etwas dunkler erschienene Bereich der Rear Fuselage hat jetzt die gleiche Farbintensität wie der Rest des Fliegers. Auch die letzten 4 Bleche für die Wing Fairing Abdeckung habe ich nun lackiert. Die Bereiche der eingenieteten Doubler auch.

der Pavillon musste mal wieder aufgebaut werden
1. Lackschicht ist appliziert
Bereich des Doubler für die obere Flarm Antenne
Bereich des Doubler für die untere Flarm Antenne
Bereich des Halters für das ELT
die 4 Skins für die Wing Fairings
es gefält mir so
keine dunkle Schattierung mehr links
sowie rechts

2021-09-22 Tail zum Lackieren vorbereitet

14:00 – 17:30 3,5 h – total 1813,5 h

Die nächsten Tage sollen wieder wärmer werden. Mich drückt schon seit langem, dass das hinterste Teil des Fliegers, welches ich als erstes „stehendes“ Objekt lackiert hatte, wohl etwas zu wenig Farbe abbekommen hat. Wenn der Flieger draußen steht, meine ich, dass dieser Teil etwas dunkler und nicht so satt weiß ist, wie der Rest ist. Er ist auch etwas narbig. Ich war derzeit wohl sehr, sehr vorsichtig, damit es keine Nasen gibt. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe mich entschlossen, diesen Teil nochmals zu lackieren und habe heute die Vorbereitungen dafür erledigt. Abdecken, schleifen und wieder abdecken.

das „Narbige“ ist herausgeschliffen
abgedeckt ist der Flieger

2021-08-20 Antennenkabel im Rumpf fixiert, Schraubenköpfe lackiert

12:00 – 16:30 4,5 h – total 1727 h

Geplant war heute, die Antennenkabel abschließend zu installieren. Leider habe ich das Beschriftungsgerät zuhause gelassen und kann jetzt die Schrumpfschlauch-Beschriftung nicht durchführen, die vor dem Anbauen des letzten Steckers erledigt werden muss. Schaaaaade. Aber die Antennenkabel sind jetzt alle in der Fuselage fixiert. Um das Flarm-B Kabel endgültig zu fixieren musste ich den Deckel in der Gepäckfach-Rückwand wieder abschrauben. Da kam mir die Idee, die Schraubenköpfe farblich den Rauten anzupassen und habe sie deshalb weiß bzw. blau lackiert.

verwendete BNC straigt Stecker
verwendete BNC Winkelstecker
verwendete TNC Winkelstecker
alle Antennenkabel sind fixiert
Schraubenkopf-Vorbereitung zur Lackierung
die Farbe kann jetzt trocknen

2021-06-25 Doubler lackiert

13:30 – 18:30 5 h – total 1623,25 h

Zuerst hieß es Abkleben, dann Aufrauen, anschließend für den Primer Abkleben, schließlich Primer spritzen und die Primer Abklebung wieder entfernen, damit 30 Minuten später weiß Lackiert werden konnte. Nach weiteren 5 Minuten die Abklebung des Lacks entfernen, damit dieser an den Kannten noch gut verlaufen kann. Fertig! Dabei ist mir aufgefallen, dass ich die Nieten des innen eingenieteten Doublers für die Flarm B Antenne vergessen habe, auch zu lackieren. Vielleicht mache ich das mit dem Pinsel.

die Doubler sind für das Primen abgeklebt
nach dem Primen ist die innere Abklebung entfernt, um Lack zu spritzen, der den Primer überlappen soll
fertig für heute

2020-10-19 Sitzmechanismus modifiziert, DZUS, Wing Priming

12:30 – 18:00 5,5 h – total 1287 h

Die Problematik, dass beim Einsetzten und Herausnehmen der Sitze die Rasten nur mit Schwierigkeit entriegelt werden können, habe ich dadurch gelöst, dass ich eine zusätzliche Grifföse installiert habe. So kann mit 2 Fingern der Rastmechanismus gelöst werden, gehalten werden, und der Sitz entweder ein- oder ausgebaut werden. Etwas schwierig war die hintere Rivnut, weil das Einsetzwerkzeug keinen Platz hatte. Mit einer langen Schraube, die ich mit einem Inbusschlüssel festhalten konnte, einer Mutterhülse, die ich dann mit einem Schlüssel anziehen konnte, und einem Blech, dass als Arretierung fungierte, damit beim Eindrehen der Mutterhülse sich die Rivnut nicht mitdrehen konnte, war es möglich, auch die hintere Rivnut zu setzen. Später habe ich die Öse lackiert, ebenso den Halter für die untere Cowling. Die linke Wing habe ich verstaut und bei der rechten Wing die Innenbereiche, wo die Stahlfedermuttern der Inspektions-Deckel platziert werden, grundiert. Danach habe ich die Wing ebenso wieder verstaut. Als nächstes habe ich die DZUS Komponenten der Cowling, die noch nicht eingearbeitet waren, installiert.

Einsetzen der Rivnuts
Funktioniert wie gedacht!
Ösen und Cowling-Bracket lackiert
restliche DZUS installiert (leider unscharf)