2026-08-29 Jahreskontrolle durchgeführt mit „umfassender Prüfung“ des Bauprüfers zum Zwecke der endgültigen Zulassung, Rauten lackiert

Die Jahres- (100h-) Kontrolle wäre im September fällig. Diese habe ich vorgezogen, weil mein Bauprüfer heute die „umfassende Prüfung“ zum Zwecke der endgültigen Zulassung durchgeführt hat und es sich anbot, beides miteinander zu verbinden. Mängel konnten keine festgestellt werden. Im Ölfilterelement konnte ich keinerlei Fremdkörper finden. Der Gascolator Fine Filter hatte nur wenige Partikel aufgefangen, genau wie die Mash Filter an den Flügelwurzeln. Die Kontrolle wurde gemäß dem am 01.07.2026 genehmigten Flughandbuch, Kapitel 8 durchgeführt, einschließlich Dynon Zero Pressure Calibration und Backup-Bat Test. Die Reifen haben alle noch mehr als 5 mm Profil, die Bremsbeläge sind etwa 1 mm abgenutzt und haben noch mindestens 1 mm sichere Belagdicke. Die Compass Inflight Calibration sowie der XPNDR Flight Check steht bis zum nächstmöglichen Flug noch aus.

2026-08-24 Lackschäden an Cowling mit blauen Rauten verschlimmbessert

Leider finde ich kein Bild mehr vom ursprünglichen Zustand der Cowling, auf dem der abgeblätterte Lack um den einen DZUS Fastener der linken Seite zu sehen wäre. Nachdem ich am 30.07. mit blauer Folie experimentiert hatte, wollte ich die Rauten jetzt mit Lack aus der Spraydose aufbringen. Zuerst habe ich die restlichen Rauten zugeschnitten und auf die Cowling geklebt. Ich hatte bisher ja nur 2 Rauten zum Testen angebracht gehabt. Danach habe ich das Abkleben erledigt um konnte die Folien Rauten wieder abzuziehen. Dabei merkte ich, dass beim Abziehen der hinteren Raute auf der linken Seite sich der Lack darunter gelöst hatte und an der Raute klebte. Jetzt kam schleifen und entfetten an die Reihe, zuletzt 2 Sprühgänge mit der Spraydose Himmelblau RAL 5015. Nachdem der Lack nach etwa 10 Minuten tasttrocken war, habe ich die Abdeckbänder vorsichtig abgezogen, damit die Ränder besser verlaufen. Danach habe ich die ganze Abdeckung entfernt und dabei leider den Lack beim hinteren DZUS Fastener abgezogen. Jetzt sieht der Lackschaden schlimmer aus als vorher beim Fastener davor. Die Ursache ist schlampiges Schleifen der Grundierung vor der Lackierung der Cowling vor ein paar Jahren. Jetzt muss ich halt doch mit Weiß ausbessern und eine Abklebestufe akzeptieren, die ich mit den blauen Rauten vermeiden wollte.

2026-07-30 Tanknietenlackierung, Cowling foliert, Cockpit Beschriftung und Flughandbuch für Zulassung angepasst

Das Flughandbuch für die Zeit nach der endgültigen Zulassung habe ich zwischenzeitlich ausgedruckt. Heute habe ich die am 01.07.2026 genehmigte Version in den Flieger gepackt und das vorläufige Flughandbuch damit ersetzt.

Die Cockpit-Beschriftung, die sich mit der Zulassung ändert, habe ich auch angebracht. Die Version für die vorläufige Zulassung habe ich provisorisch mit Tesa noch darübergeklebt.

Dann habe ich das Abkleben erledigt, um die 6 erneuerten Nieten des rechten Main Tanks lackieren zu können. Ich habe mir einen Satz Lockeisen besorgt. So habe ich mit 14 mm Durchmesser die äußere Begrenzung der Lackierung gesetzt und mit 11 mm die für die Grundierung. Nachdem die Grundierung mit der Spraydose gelegt war, habe ich die Tapes mit den 11 mm Löchern abgezogen, damit die Ränder verlaufen können. Nach 5 Minuten konnte die Grundierung überspritzt werden. Ich habe 3 Lagen mit der Spraydose aufgebracht. 10 Minuten habe ich zwischen den Gängen verstreichen lassen. Nach ebenfalls 10 Minuten habe ich die Abdeckung entfernt. Ich hatte gehofft, dass die Ränder besser verfließen würden, aber es hat sich doch ein Rand gebildet, der vielleicht nach dem Aushärten mit Polieren etwas angeglichen werden kann.

Zuletzt habe ich mich mit den Lackschäden an der linken Cowling Seite beschäftigt. Hierzu habe ich mit einem 14 mm Locheisen zentral Löcher in die bereits vorbereiteten Folien gestanzt und sie an der oberen Cowling aufgeklebt. Die 3. Raute habe ich mittig zerschnitten und für die untere Cowling verwendet. Es ist immer noch offen, ob ich mit allen Verschlüssen so verfahren will oder nicht. Auch ist offen, ob ich die Folie mit Lack ersetzten soll, denn die Folie hat nicht genau das richtige Blau.

2026-06-27 Weeping Revets am rechten Main Tank erneuert, Cowling Lackfehler

Das Problem mit den insgesamt 6 weeping Rivets hat mir keine Ruhe gelassen, zumal die Farbstreifen immer stärker wurden. Von Peter habe ich 6 3,2 mm Bechernieten bekommen, die er noch von seinem Tankbau über hatte (ich hatte keine, weil meine Tanks Quickbuilts sind, also ist TAF der Culprit!), das von Aircraftspruce bestellte Chemseal sowie die 2 bei Amazon bestellten Endoskope sind gestern eingetroffen. Also raus zum Flugplatz bei 37°C.

Zuerst habe ich versucht, mit einem Magneten durch ein Alublech hindurch einen Abriss einer gezogenen Niete zu bewegen. Das ist gelungen. Daraufhin habe ich ausprobiert, ob der bei einem Endoskop mitgelieferte, aufschraubbare Magnet in der Lage ist, den Nietenrest „aufzuschnappen“. Auch dieser Test war erfolgreich. Jetzt habe ich versucht, mit den Endoskopen in die jeweiligen Tankkammern zu schauen, um dann die Nietenreste herausholen zu können. Das erschien mir möglich.

Danach habe ich mit einem 2 mm Bohrer das Loch aller 6 Nieten soweit aufgebohrt, bis ich auf die Mandrel gestoßen bin. Dabei stellte ich fest, dass ich die Mandrel gar nicht weiter hineinschlagen muss, um mit einem dickeren (3 mm) Bohrer die Niete bis zum Blech abbohren zu können. Das Abbohren mit dem 3 mm Bohrer war kein Problem. Problemlos ließen sich die Nietköpfe mit der umgekehrten Seite des Bohrers abknicken. Jetzt habe ich die Ränder präpariert und anschließend die Nieten mit Hilfe eines 2 mm Stößels ins Innere des Tanks geschlagen.

Leider habe ich nur eine einzige der 6 Nieten aus dem Tank holen können. Die anderen kleben vermutlich noch am Chemseal der Originalvernietung. Nach einiger Zeit und Tankvorgängen kann ich nochmal versuchen, durch das Loch des Drain Ventils nach dorthin gespülten Nietenresten zu suchen. Durch Klopfen konnte ich keine lose Niete im Tank dingfest machen. TAF meinte sowieso, dass man die Nieten im Tank belassen kann.

Jetzt habe ich nochmal alle Löcher gesäubert und mit Azeton entfettet. Das Mischen der Chemseal Patrone habe ich mir nochmal im Video angeschaut und schon ging das Pumpen und Drehen los. Mindestens 75 Mal heißt es, ich habe 100 gemacht. Mit einer Nietenmandrel habe ich Chemseal in die Bohrlöcher gebracht und von innen her den Bereich mit Chemseal benetzt. Vor dem Setzten der Nieten habe ich diese ebenfalls mit Chemseal überzogen. Die 6 Nieten waren schnell gesetzt. Nun brauchte ich nur das überschüssige Chemseal mit Küchenpapier und Azeton entfernen. Das Drain Ventil mit Loctite 577 und einer Kupferscheibe wieder eingeschraubt und den Tankdeckel wieder drauf gesetzt und die Arbeit war erledigt.

Zum Lackieren der neuen Nieten lasse ich mir erst noch etwas Zeit um zu sehen, ob die gewünschte Dichtigkeit erreicht worden ist.

Ein anderes Problem habe ich an der linken Seite meiner Cowling. Hier ist bei 3 Verschlüssen der Lack abgeplatzt. Da habe ich wohl zu wenig sorgfältig geschliffen, bevor ich sie lackiert hatte. Nachdem ich die Nieten lackieren muss, wollte ich in diesem Zusammenhang dann auch die Cowling wieder „schön machen“. Wenn ich aber punktuell in Weiß lackiere, fällt das immer auf. Ich könnte einen ganzen Streifen lackieren, was aber genauso auffällt und als Flickwerk aussieht. Dann kam mir der Gedanke, den Streifen in Blau zu machen. Das hat mir aber nicht gefallen. So bin ich auf die Lösung mit den Rauten gekommen, die ich in Blau machen kann, und so den Charakter der Gesamtlackierung noch ein wenig peppen kann. Dann muss ich nur alle Verschlüsse auf gleiche Weise machen, links wie rechts. Aber das hat noch Zeit. Ich habe mir ein 14 mm Locheisen bestellt, um mit Folie die Idee erst noch testen zu können.

2025-11-14 Ventilgewinde beider Hauptradreifen nachgeschnitten

Das Gewindeschneideisen ist nach langer Zeit endlich eingetroffen. Heute habe ich die Gewinde der Ventile beider Hauptradschläuche nachgeschnitten. Der Sensor passt jetzt perfekt, so wie es sein soll.

Auch habe ich die Auspuffblende entfernt. Beim Hinsehen direkt von vorn, kam ich zu der Ansicht, dass durch die Blende ein Gegendruck durch den Luftstrom erzeugt werden könnte. Nachdem Rotax enge Vorschriften zum Gegendruck aus der Auspuffanlage macht, wollte ich ein mögliches Risiko dadurch abwenden.

2025-10-24 Cowling abgebaut und lackiert, Motorträger mit Taubenblau RAL 5014 ausgebessert

Im Baumarkt habe ich keine RAL 7031 gefunden. Ein ganzes Kilo wollte ich mir bei MIPA nicht anmischen lassen. Ich bin jetzt auf Taubenblau RAL 5014 ausgewichen. Die Cowling und das Bugfahrwerk sowie Teile des Motorträgers habe ich mit Akzo Nobel 2k Primer geprimed und innerhalb 45 Minuten lackiert. Die Cowling mit Verkehrsweiß RAL 9016 gespritzt, Motorträger und Fahrwerk mit dem Pinsel mit normaler Kunstharzfarbe. Letztere kann also bei Bedarf auch wieder abgewaschen werden.

2025-10-23 TSi-Fahrwerk vermessen, Cowling Lackierung vorbereitet

Ich dachte mir, es wäre sinnvoll, wenn ich das Fahrwerk neu vermesse in Bezug auf die Datum Line. Zuerst habe ich den Flieger horizontal ausgerichtet. Eine kleine Unterstützung am hinteren Leitwerk hat das erledigt. Ich konnte danach die gleichen Werte feststellen, wie sie bereits im Flughandbuch enthalten sind. Bugrad -861 mm, linkes und rechtes Hauptrad 636 mm zur Bezugsebene bzw. Datum Line. Somit brauche ich das Handbuch wegen des Fahrwerkswechsels auf TSi in diesem Punkt nicht ändern.

Ich musste mir auch überlegen, Wie ich die Lackschäden an der unteren Cowling bei den Öl- und Wasser-Radiatoren ausbessern kann. Ich überlegte, diese Bereiche eventuell Schwarz Matt zu lackieren. Die Vergleichsfotos die ich mit einer eingesteckten fast schwarzen Folie gemacht habe, führten dazu, dass ich mich wieder für Weiß entschieden habe. In Schwarz erscheint mir der Flieger zu „grimmig“.

Der Grund für das Abplatzen der Farbe im Flug durch starken Regen liegt wohl darin, dass TAF seinerzeit die Cowling nur außen grundiert hatte. Im Bereich der Schächte, wo jetzt die Lackschäden sind, war der Kunststoff unbearbeitet. Ich habe nur nur notdürftig die Oberfläche angeraut und ohne Primer direkt lackiert. Das war offensichtlich zu schlampig von mir gemacht. Jetzt ist dieser Bereich richtig präpariert.

Das Bugfahrwerk hat mittlerweile auch schon Rostschäden, die ich beheben will. Ich habe mir eine Farbkarte von MIPA besorgt und meine, das Blaugrau RAL 7031 kommt der Originalfarbe recht nahe. Die will ich mir noch besorgen.

2025-09-25 Backup Bat geladen, Ventilgewinde nachgearbeitet, Sensor erneuert, 141. Flug,

Als erstes habe ich die Backup Bat vom linken HDX geladen. Das Ladegerät als Stromlieferant liefert maximal 5 A. Ein HDX zieht 4,7 A. Deshalb musste ich das Laden der beiden Bats nacheinander machen um nicht wieder die Starterbatterie zu entladen. In der Zwischenzeit habe ich mich um die Schlauch-Ventile gekümmert. Den rechten HDX habe ich mit im VP-X Menü eingeschaltet und konnte dann den linken HDX mit seiner Taste ausschalten. So hatte ich wieder nur einen Strombedarf von knapp unter 5 A.

Die Information von Tost war, dass es kein anderes Gewinde sei. Deshalb habe ich es nachgearbeitet. Das Werkzeug dazu musste ich mir aber zuerst passend machen. Das Oberteil habe ich als 10 mm Sechskant gefeilt. Die Vorderen Klauen musste ich auch zusammenbiegen, um das Gewinde bearbeiten zu können. Letztlich ist es mir gelungen, die Sensoren auf beide Schlauchventile aufzuschrauben. Der neue Sensor musste zuerst eingebunden werden. Das ging auch nicht so einfach wie beschrieben. Bevor ich ihn mit „ersetzen“ einbinden konnte, musste ich den alten erst „disablen“. Dann ging das mit „ersetzen“. Ein Firmware Update ist mir nicht gelungen. Aber das sieht jetzt gut aus und ich konnte die Spats wieder montieren. Sollte ich beim notwendigen Reifenwechsel auf Schlauchlos umsteigen, machen die 60° Ventile eine gute Figur.

Bei der Analyse der Videos für die T/O-Performance ist mir aufgefallen, dass seit dem letzten Update der HDX Software auf 17.3, die Position der Terrain Darstellung nicht mehr stimmt. Obwohl ich auf der Bahn stand, wurde sie weiter südlich dargestellt. Ich landete sozusagen im Gras neben der Bahndarstellung. Allerdings habe ich die Obstacle Database nach dem Softwareupdate auch noch aktualisiert. So kommen 2 Ursachen in Frage. Ich habe den Dynon Support um Rat gefragt, weil ich das Software Update als Ursache ansah. Dynon schrieb mir zurück, dass es manchmal mit den Obstacle Databases Schwierigkeiten geben kann. Ich habe die aktuelle OB…dub von EasyVFR4 nochmals geladen. Um herauszufinden, ob sich etwas geändert hat, bin ich zum Vorfeld gerollt. Weil das Wetter so schön geworden ist, habe ich dann noch eine Platzrunde geflogen. Die versetzte Darstellung war aber immer noch so wie vorher. Zuhause angekommen las ich eine weitere Antwort von Dynon mit dem Vorschlag, die alte OB…dub nochmals zu laden um herauszufinden, ob das eine Änderung bringt. Mit dieser alten war die Anzeige ja korrekt. Das werde ich bei nächster Gelegenheit tun.

2025-09-20 Schläuche eingebaut, Ventilgewinde passt nicht, Dynon Backup Battery Test

Das Einbauen des Schlauches war unkompliziert. Mit dem Gummiring hatte ich zuerst Probleme. Aber mit 2 Klammern ist es mir dann doch gelungen, die Felge zusammen zu schrauben, ohne den Gummiring und den Schlauch einzuklemmen. Dann ging es ans Auswuchten. Ich konnte mich daran erinnern, dass ich 2019 bei Polo eine zusätzliche Welle mit Kegeln bis 34 mm gekauft hatte, mit denen ich die Main Wheels auswuchten konnte. Leider konnte ich dieses Werkzeug nirgends mehr finden. Ich habe mir mit jeweils 3 Kabelbindern zusätzliche Dicke für die Nabe erzeugt. So konnte ich das Auswuchten bewerkstelligen. Schnell war das Rad an die Feder geschraubt. Der Sensor ist ja verloren gegangen. So habe ich eine normale Ventilkappe aufgeschraubt. Der Sensor ist ja schon bestellt und sollte am Montag geliefert werden.

Ich habe mich dazu entschlossen auch rechts den Schlauch zu wechseln um das um 90° gebogene Ventil zu bekommen. Auch rechts habe ich an der Felge Schrammspuren gefunden, die vom Sensor stammen. Rechts wurde der Sensor dann fester gezogen, wobei er links abgeschraubt wurde. Nach dem Anbau an die Feder wollte ich den Sensor aufschrauben. Leider passt da etwas nicht. Die Gewindesteigung passt, möglicherweise ist der Durchmesser etwas größer bei diesen Ventilen. Das muss ich mit Tost klären.

Der Flieger kann wieder fliegen, aber ohne Reifendruck Sensoren an den Main Gear Wheels.

Während diesen Arbeiten habe ich den Dynon Backup Battery Test durchgeführt. Dieser sollte 1x im Jahr gemacht werden.