2021-06-22 Fahrbare Halterung für Wing gebaut

13:00 – 18:30 5,5 h – total 1608 h

Die Wing musste so untergebracht werden, dass ich sie bewegen kann und die Holme frei bekomme, sodass ich auch an die Tank Rib gelange, um dort weiter arbeiten zu können. Eine solche fahrbare Halterung habe ich heute gebaut.

erste VEersion
Wing Oberseite
Wing Unterseite jetzt in stabiler Version, damit die Wing auch unproblematisch verschoben werden kann

2021-06-18 Doubler eingenietet, Einbautest der linken Wing

11:15 – 18:15 7 h – total 1602,5 h

Die Grundierung der Doubler ist trocken. Ich habe die Bereiche des Rumpfs, wo die Doubler eingenietet werden, abgeklebt, um nicht zu viel Ardrox wieder wegputzen zu müssen, als notwendig. Ardrox habe ich auf den Rumpf und auf die Doubler aufgerollt. Nur beim innen liegenden Doubler für die Flarm A Antenne habe ich nur den Doubler reichlich eingerollt. Das Einnieten war schnell erledigt. Jetzt habe ich die Werkstatt etwas umgeräumt, damit ich die linke Wing wieder in die Horizontale zu bringen. Um 14:00 Uhr ist Peter Ehlers angekommen, der mir heute dabei helfen wird, die Wing an den Rumpf probeweise anzubauen. Dafür musste die „Standvorrichtung“ von der Wing abgeschraubt werden, die Wing mit geeigneten, rollbaren Untergestellen auf die richtige Höhe und Winkel gebracht werden, letzterer war einfach mal so geschätzt, und schon wurde es spannend. Schnell mussten wir feststellen, dass das Einführen des Hauptholms, oder auch Main Spar genannt, nicht so einfach von statten ging, als ich mir das gewünscht hätte. Ich habe mit einer Feile die Bereiche des Holms leicht angefast, um das Hineingleiten etwas zu erleichtern. Die vorher scharfen Kannten des Holms haben die Öffnung, in die er hineingleiten sollte, eher zerkratzt. Zweiter Versuch! Auch so rutschte der Holm nicht hinein. Ich habe dann mit Schrauben die Holmblätter zusammengezogen und die Flächen eingefettet. Dies war auch nicht ausreichend. Jetzt habe ich mit der Feile den Lack vom Einschubbereich entfernt und mit einer Holzlatte versucht, den Spalt etwas zu weiten. Nachdem ich auch diesen Bereich gut eingefettet hatte, starteten wir einen nächsten Versuch. Der Holm ließ sich jetzt ein Stück hineinschieben. Durch Heben und Senken, sowie Vor- und Zurückbewegungen der Wingtip bei gleichzeitigen Hineindrücken, konnten wir die Wing weiter in die Fuselage einführen, so weit, dass der Rear Spar, der hintere Holm, auch in seine Aufnahme gleiten konnte. Jetzt wusste ich aber nicht, wie weit das ganze hinein sollte und ob die Höhe stimmt. Die Bohrung war innerhalb der Aufnahme nicht mehr zu erahnen. Wir zogen die Wing wieder soweit zurück, dass die Bohrung freigelegt wurde und ich markierte den Holm mit eine senkrechten und waagerechten Linie, die jeweils durch die Bohrungsmitte verliefen. Beim nachfolgenden Einführen der Wing war so die Position der Bohrung des hinteren Holms innerhalb seiner Aufnahme zu erahnen gewesen. So konnten die Bohrungen übereinander gebracht werden und mit einem Bolzen gesichert werden. Die Kontrolle der Bohrungen des Hauptholms mit der Fuselage ergab eine einwandfrei Passung. Das Hauptziel für den heutigen Tag war somit erreicht. Es ist viel Schweiß geflossen! Es war etwa 35° C heiß. Ich bin froh, dass ich damals, als ich den Separator angefertigt hatte, vorher die Holme mit der Schieblehre im zusammengezogen Zustand gemessen habe. Ich hatte seinerzeit 23,7 mm gemessen. TAF hat ins Manual geschrieben, dass der Separator 23,3 mm sein soll. Ich habe ihn mit 23,7 gefertigt und stelle fest, wäre ich den TAF Angaben gefolgt, hätte die Wing niemals in die Fuselage hineingepasst. Weitere Problempunkte offenbarten sich. Die Spritleitung des Long Range Tanks, welche ich seinerzeit durch das unterste Loch des Main Tank Brackets geführt hatte, Angaben standen nicht zur Verfügung, kollidiert mit dem unteren Anschluss der Fuel Leitung der Fuselage. Auch die Bremsleitung kollidiert mit der Skin der Wing. Die obere Skin der Wing ist im hinteren Bereich beim Rear Spar zu nahe an der Fuselage und muss auch getrimmt werden. Für später ist die Erkenntnis wichtig, dass die Verbindungshülse des Flap Antriebs vor dem Einsetzen des Flügels flügelseitig gebohrt und auf eines der Rohre aufgeschoben werden muss. Es gibt also noch viel zu tun. Jetzt musste der Flügel erst mal wieder weg vom Flugzeug, sonst hätte alles zusammen nicht mehr in die Garage gepasst. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Peter. Ohne zusätzlicher zwei Augen und Hände hätte diese heutige Aktion nicht stattfinden können. Danke!

abgedeckter Rumpf, Ardrox aufgerollt
Aufrollen des Ardrox auf die Kontaktflächen der Doubler
Transponder Doubler
die beiden ADS-B Doubler
Flarm A Doubler von innen
Außenbereich der Flarm A Antenne
in Position gebrachte Wing
es sind viele Kontrollblicke notwendig
Höhe und Winkel erscheinen gut getroffen zu sein
Kontrolle von vorn
Erfolg nach Anfasen des Holms und Entfernen der Farbe an der Fuselage
die Spannschrauben können jetzt entfernt werden
und immer wieder Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle….
es geht weiter hinein
der Rear Sparr fluchtet mit der Aufnahme
es geht langsam weiter einwärts
nach wieder einem Stück heraus konnte ich die Bohrung markieren
und so jetzt die Position der Holmbohrung gut abschätzen
passt! (Der Bolzen ist zwar nach vorn gesteckt, kommt aber sowieso wieder heraus. Zum Einfädeln war das geeigneter). Jetzt habe ich mit dieser Markierung für den nächsten Einbau eine noch bessere Orientierung
die Kontrolle mit dem Spiegel zeigt, auch die Bohrungen des Main Spar fluchten
das Tagesziel ist erreicht!
die Flügelwurzel in endgültiger Position
die Höher der Wingtip etwa 119 cm beim Kabelauslass
Leading Edge Höhe etwa 80 cm bei der vorderen Schaumstoffunterlage
die Positionen der Auflagepunkte
von vorne
Jetzt zu den Problemen. Hier die Bremsleitung
die Long Range Fuel Leitung…
…braucht eine andere Führung!
die obere Wing Skin ist zu knapp an der Fuselage und muss getrimmt werden
beim endgültigen Einsetzten dar keinesfalls darauf vergessen werden, vorher die Hülsen des Flap Antriebs aufzuschieben
das Maß für die Vorbereitung der Hülsen
meine Notiz im Manual, den Spacer in der richtigen Dicke von 23,7 mm anzufertigen

2020-10-19 Sitzmechanismus modifiziert, DZUS, Wing Priming

12:30 – 18:00 5,5 h – total 1287 h

Die Problematik, dass beim Einsetzten und Herausnehmen der Sitze die Rasten nur mit Schwierigkeit entriegelt werden können, habe ich dadurch gelöst, dass ich eine zusätzliche Grifföse installiert habe. So kann mit 2 Fingern der Rastmechanismus gelöst werden, gehalten werden, und der Sitz entweder ein- oder ausgebaut werden. Etwas schwierig war die hintere Rivnut, weil das Einsetzwerkzeug keinen Platz hatte. Mit einer langen Schraube, die ich mit einem Inbusschlüssel festhalten konnte, einer Mutterhülse, die ich dann mit einem Schlüssel anziehen konnte, und einem Blech, dass als Arretierung fungierte, damit beim Eindrehen der Mutterhülse sich die Rivnut nicht mitdrehen konnte, war es möglich, auch die hintere Rivnut zu setzen. Später habe ich die Öse lackiert, ebenso den Halter für die untere Cowling. Die linke Wing habe ich verstaut und bei der rechten Wing die Innenbereiche, wo die Stahlfedermuttern der Inspektions-Deckel platziert werden, grundiert. Danach habe ich die Wing ebenso wieder verstaut. Als nächstes habe ich die DZUS Komponenten der Cowling, die noch nicht eingearbeitet waren, installiert.

Einsetzen der Rivnuts
Funktioniert wie gedacht!
Ösen und Cowling-Bracket lackiert
restliche DZUS installiert (leider unscharf)

2020-09-18 Lackieren der Ailerons, Flaps und Spats

14:30 – 20:00 5,5 h – total 1267 h

Es funktioniert wieder! Es lag tatsächlich an der Einstellung der Düse. Die Lackierung ist wieder zufriedenstellend. Ailerons, Flaps und Spats sind weiß lackiert. Außerdem habe ich den Bereich des Main Spars unter den Sitzen, der sichtbar ist, in Bronze mit Klarlack lackiert. Somit sind alle Lackarbeiten bis auf die Wing-Fairings erledigt.

Spat-Bearbeitung
Schleifen muss sein
nach der Grundierung ist vor der Lackierung
alles prima geworden
Video

2020-09-17 Lackiervorbereitung Ailerons und Flaps

12:15 – 18:15 6 h – total 1261,5 h

Tatsächlich ist die Lackierung der linken Wing nicht schön geworden. Sie wirkt ledrig und rau. Die Ursache ist mir nicht erklärlich. Eine Vermutung habe ich allerdings. Ich glaube, ich hatte die Pistole bei der linken Wing so eingestellt, dass ich die Düse nicht ganz aufdrücken konnte. Zur Pistolenreinigung habe ich diese Einstellung vermutlich so geändert, dass die Düse weiter aufging und so die Tropfengröße größer wurde. Das ist die einzige Idee, die ich dazu habe. Bei den Ailerons und Flaps werde ich darauf achten. Letztere habe ich geschliffen und so montiert, dass sie lackiert werden können. Weiterhin habe ich die Macke an der Flügelwurzel zur Reparatur vorbereitet.

raue Struktur
Die Macke!
die Fläche steht wieder
auch so kann ich die Macke nachlackieren
Ailerons Konstruktion
Flaps eine Seite
Flaps andere Seite
Video

2020-09-16 Linke Wing lackiert

12:00 – 16:45 4,75 h – total 1255,5 h

Endlich lackieren! Das Ergebnis ist momentan betrachtet nicht so toll, obwohl ich alles so gemacht habe, wie bei der rechten Wing, die ganz prima wurde. Ich muss das morgen mal anschauen! Dummerweise habe ich mir aber wieder den Lack an der Leading Edge ruiniert. Auf genau die gleiche Weise wie auch bei der rechten Wing. Scheinbar hat mich das Gefühl der Sicherheit nicht merken lassen, dass ich vor dem Manöver die Wingtip hochziehen muss, damit die Wing waagerecht zu liegen kommt, wenn sie aufgestellt ist. Mist aber auch! Nun gut, auch das Ausbessern muss man lernen. Aber der gleiche Fehler in so kurzer Zeit nacheinander….stimmt was nicht mehr in der Birne? Aber auch die letzten beiden großen und auch der kleine sind jetzt lackiert. Es war heute etwas windig. Dafür hatte ich mit der Sonne kein Problem, weil wir kurz nach Mittag anfingen zu lackieren. Dafür war es aber etwas wärmer mit fast 30° C.

die Entfettung ist abgeschlossen und alles für die Lackierung vorbereitet
so betrachtet sieht sie echt toll aus. Ich bin auf morgen gespannt.
auch der Kleinkram ist jetzt erledigt
Video

2020-09-12 Umstellen der Werkstatt für linke Wing

12:00 – 16:30 4,5 h – total 1241,5 h

Das Ergebnis meiner Lackierung ist sehr zufriedenstellend. Nur die Macke, die ich beim Rangieren reingebracht habe, ist ein Wermutstropfen. Kleinere Staubeinschlüsse sind auch da, aber vernachlässigbar. Jetzt musste die Werkstatt wieder umgeräumt werden, damit ich mit der linken Wing weiter machen kann. Das SB 0014 Rev. 1 habe ich dann noch an dieser Wing fertiggestellt.

2 kg Lack und 1,5 kg Primer habe ich für die Wing gebraucht
die Lackierung ist insgesamt sehr zufriedenstellend ausgefallen
beschädigte Lackstelle an der Leading Edge nahe der Flügelwurzel
die Werkstatt ist umgestellt. Jetzt kann es mit „links“ los gehen!
Zuerst das SB 0014 Rev. 1 an der linken Wing fertigstellen!
Video

2020-09-10 SB 0014 Rev. 1 right Wing completed

13:00 – 18:30 5,5 h – total 1230,75 h

Die Community funktioniert! Pascal hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich wohl einige Nieten noch nicht gewechselt hätte, die laut SB gewechselt werden sollten. Und er hatte Recht! Nochmals vielen Dank für diesen Hinweis! Ich habe mich tatsächlich von dem Bild, das nur die Bereiche darstellt, in denen die Cracks im Lack an den Nieten beobachtet wurden, als Bereich interpretiert, in welchem die Nieten gewechselt werden sollen. Das war definitiv falsch! Weiter hinten im SB sind die Bereiche für die verschiedenen Flugzeugmuster explizit bezeichnet. Das heißt, ich habe einige Nieten gewechselt, die ich hätte gar nicht wechseln müssen, aber auch, dass ich nochmals zu Bohrmaschine und Rivet Gun greifen musste, um auch wirklich alle Nieten zu wechseln, die gewechselt werden müssen. Schlußendlich hatte ich dann doch alles erledigt. Ich hoffe, andere Bauer tappen nicht in die gleiche Falle. Der Grund für diese Nachlässigkeit liegt vielleicht darin, dass seit dem genauen Lesen des Bulletins und der jetzigen Ausführung viel Zeit verstrichen ist. Das Bild am Anfang hat wohl zu viel Sicherheit suggeriert.

Anschließend habe ich die Wing zur Lackierung vorbereitet. Ich habe eine Methode gefunden, mit der ich die Wing zum Lackieren drehen kann. Das Video zeigt sie. Zum Lackieren bin ich dann aber nicht mehr gekommen. Es war einfach schon zu spät.

der Bereich, in dem auf der Unterseite noch gewechselt werden muss
Ely schlägt die Mandrels aus den Nieten
Schleifen ist angesagt
Video

2020-09-08 Service Bulletin 0014 Rev. 1 an rechter Wing

15:40 – 19:00 3,5 h – total 1225,25 h

Das Herunterklappen der Wing hat gut funktioniert. Sie ist auf der Rumpfseite noch mit der Jig und ihrem Rollunterbau verschraubt. So konnte ich sie auf einer rollenden Bierbank lagern. Die Tip-Seite liegt auf einer Matratze, ebenfalls auf einer rollenden Bierbank platziert. Die Arbeitshöhe ist optimal. Auch das Drehen von der Oberseite auf die Unterseite ließ sich gut bewerkstelligen. Die Arbeit selbst war recht simpel. Die Bereiche, in denen die Alu- für Stahl-Nieten getauscht werden müssen, anzeichnen, die Mandrels ausschlagen und zuerst jede zweite Niete ausbohren. Nochmals entgraten und mit Azeton entfetten. Jetzt habe ich das Proseal angerührt. Die Stahl-Nieten kurz im flachen Proseal eingetaucht und kurz gedreht und schon können sie in die Bohrungen gesteckt werden. Nachdem dieser Satz mit der Rivet Gun gezogen war, habe ich das überschüssige Proseal gleich mit Azeton getränktem Küchenpapier entfernt. Das gleiche jetzt mit der zweiten Hälfte. Nach dem Umdrehen das Ganze noch auf der Oberseite und jetzt wurde es spannend. Passt der Flieger noch in die Garage oder muss ich die Wing senkrecht mit der Leading Edge zum Boden stellen. Ich brauchte nur noch 2 Rollschränke verschieben und es hat auch waagerecht geklappt.

die rechte Wing ist fertig, hier die Oberseite
knapp!!! aber es passt!
Video