Weil ich das Gefühl hatte, die Rudder Cables seien zu straff, habe ich durch Verstellen der Pushrods für Entlastung der Kabelspannung gesorgt. Ich hatte wenig Zeit und heute hatte ich Hilfe von Ely. Deshalb habe ich die Cowling positioniert, was zu zweit sicherer gelang als alleine. Die Passung zum Spinner ist hervorragend. Die Kannte zur Fuselage muss ich aber nochmals nacharbeiten, bevor ich die DZUS Clamps einbauen kann.
wofür Bügelbretter doch gut sein können. Stufenlos einstellbare, gepolsterte Flächeperfekte Passung zum Spinnerpasst noch nicht ganzoben rechtsrechts unten ist ebenfalls noch zu engVideo
Die restlichen Firewall Forward Items habe ich festgenietet. Danach habe ich den Motor mit den original-Distanzstücken und Bolts verschraubt und das Pedestal montiert, zumindest teilweise. Es passen einige Bohrungen nicht. Die Korrektur ist zeitaufwändig. Deshalb habe ich den Propeller montiert. Das ist notwendig, um die Cowling montieren zu können.
Reservoire Halterung ist festBattery Box und Versteifungs Channel ist festdavoriginal Bolzen und Hülsen der Moterhalterung eingebaut (nur noch die Muttern sind provisorisch)Pedestal weitgehend montiertPropeller ist angeschraubt (provisorisch ans Mockup zwecks Anbringung der Cowling)Video
Zuerst habe ich den Savety Alert SA-0010 eingearbeitet. Das Bulletin besagt, dass jeweils am Ende zur Flugzeugmitte an diesen T-Stücken der Ruderpedale 5 mm Material entfernt werden muss. Dieses habe ich erledigt.
gekürztes Pedal gemäß Service Bulletin 10
Eigentlich wollt ich heute aber auch das Rigging fertigstellen. In anderen Worten, ich wollte die Pushrods zwischen Rudder-Pedals und Nose Gear sowie die Rudder-Cables einstellen. Ich musste allerdings feststellen, dass wohl ein Problem mit der Stop-Vorrichtung des Rudders besteht. Nach Zentrierung der Pedals, des Nose Gears und des Rudders musste ich feststellen, dass der mögliche Ausschlag nach rechts viel geringe ist als nach links. Der Stopp-Mechanismus verhindert gleiche Wege. Der Unterschied beträgt an den Pedalen 2 cm! Die Winkelunterschiede des Nose Gears und des Rudders haben mich in den Werten gar nicht interessiert, weil der Unterschied offensichtlich war. Zur Klärung muss ich wohl TAF zu Rate ziehen. Danach habe ich mich mit dem Auspacken und Umräumen der Firewall Forward Teile beschäftigt und diese an die Firewall mit Clecos befestigt. Da gab es aber ebenfalls große Unklarheiten, weil das Manual keine Details zur jeweiligen Montage enthält.
die Bohrungen passen nicht zueinander!einzig die beiden äußerenaber es soll wohl andersherum montiert werden. Aber wie?so soll von der Cockpitseite der Heizkanal montiert werdenes passen aber nur 2 Bohrungen und die sind in der Firewall in 4 mm statt 3,2 im Heizkanales existier nur dieses Bild im Manual zu diesem Teiles soll wohl so eingenietet werden. Man kommt zum Niete jetzt nur nicht mehr von innen hin (wg. Parachute-Box) und von außen nur extrem schief!so habe ich die Firewall mal bestücktweitere Teile ausgepacktund das Regal für die neuen Aufgaben umgeräumt.Video 1/3Video 2/3Video 3/3
Mittlerweile habe ich vom LBA auch das Eintragungszeichen mitgeteilt bekommen. Die Sling 2 – 255K heißt zukünftig: D-ESBY. Das waren die Hintergedanken zum Kennzeichen:
Ich habe heute die Pushrods und die Rudder-Cables an die Pedals abschließend befestigt. Die Locknuts habe ich mit Sicherungslack versehen, nachdem ich sie mit dem Drehmoment-Schlüssel laut Tabelle angezogen hatte. Die Montagedetails habe ich im Fuselage Manual pgA26c gefunden. Dieses Blatt hatte ich schon aussortiert, weil es die Toe Brakes behandelt, welche ich nicht installiert habe. Auch habe ich die AN3-7A Bolts gefunden, die laut Manual zur Befestigung der Rudder-Cables an das Rudder verwendet werden sollen. Auch habe ich 4 mm Countersink Rivets gefunden, mit denen ich die Führungen der Rudder-Cables an ihre Halterungen vernieten kann. Ein Lichtblick!
Detail zur Pushrod-Befestigungeigene Notizen zur MontageZusammenfassungfertige MontageJetzt AN3-7A Bolts, wie im Manual vorgegeben!Video
Ich brauchte etwas mehr Beweglichkeit in der Werkstatt und habe ein wenig umgestellt. Jetzt kann ich den Flieger weiter zurück schieben als vorher. Die Führungen der Rudder-Cables habe ich an die Ribs genietet und danach den Vertical Stabiliser und das Rudder samt Fairing wieder angebaut. Für die vorderste Führung brauche ich noch 4 Countersink Rivets, um sie wieder befestigen zu können. Als nächstes wollte ich die Pushrods einbauen, die die Pedale mit dem Nose Gear Strut verbinden. Leider habe ich weder im Fuselage-, im Undercarriage- und auch im Firewall-Forward-Construction Manual hierüber Instruktionen gefunden. Auch im Maintenance Manual ist keine klärende Passage enthalten. Zum Glück habe ich eine Tüte gefunden, die mit „Rudder Controls“ bezeichnet war und Teile enthielt, die passten. Aber leider nur für das Nose Gear Ende der Pushrods. Auch über die Weise, wie der Lederverschluss der Firewall eingenietet werden soll ist nirgends dokumentiert. Ich habe mich für die Stülpung nach innen ins Cockpit, also weg vom Motor entschieden. Die Lederteile habe ich mit Sekundenkleber auf die zu vernietenden Ring-Bleche geklebt, Cockpitseitig mit einem Cleco angeheftet und dann von der Motorseite weiter fixiert und anschließend vernietet. Die Pushrods habe ich am Gear befestigt. Die Schrauben aber noch nicht festgezogen. Da will ich warten, bis ich die Teile für die Befestigung an die Pedals habe.
endlich wieder PlatzM4 Bolts die so nicht im Manual stehen.Pushrod Befestigungsteile für Nose Gear Strut aber keine für die Pedals!eigene Anmerkungen im Manualdie Anweisungen sind leider sehr mager gehalten.Video
Die notwendigen Feinkorrekturen der Lackarbeiten habe ich erledigt und anschließend die Rudder Cable von links nach rechts getauscht. Das hatte zur Folge, dass das Rudder dann den Ausschlag nach rechts hatte statt wie vorher nach links. Ich habe aber schon eine Idee, wie ich da eine Justiermöglichkeit realisieren kann.
Das Canopy ist jetzt fertig eingebaut mit Dichtungen und Verschließmechanismus. Um die hintere Dichtung ankleben zu können, musste das Canopy wieder herunter und dann wieder drauf. Jetzt aber endgültig! Nun den Nose Gear Spat anbauen und endlich konnte ich mich mit der Vorbereitung der Rauten für die Lackierung beschäftigen.
vordere Dichtung des Canopy angeklebtfür die hintere Dichtung musste das Canopy wieder weg!Nose Gear Spat mit weißen Kunststoff-Scheiben angeschraubt.
Mir ist aufgefallen, dass das Rudder nicht zentrisch ausgerichtet ist. Die Steuerseile sind noch nicht mit den Pedalen verbunden und werden momentan nur von den beiden Rückholfedern in Position gehalten. Heute schaute auch Andy, mein Bauprüfer, wieder mal vorbei, und hatte die Idee, dass dies eventuell als Vorspannung vielleicht so beabsichtigt sein könnte. Dies werde ich mit TAF abklären. Das Abkleben dauerte sehr lange, sodass ich heute nicht mehr zum Lackieren kam.
Das Rudder hat eine leichte Vorspannung nach linksDie Abklebearbeit ist für diesen Arbeitsschritt getanVideo
Ich musste leider feststellen, dass ich Lacknebel an den Seitenscheiben hatte, nachdem ich die Abdeckung abgezogen hatte. Ich dachte wieder, die Abklebung sei undicht gewesen, weil sie schon 2 Tage alt war und versuchte aus dem Impuls heraus, mit Mipa Verdünnung den Nebel zu entfernen. Das war allerdings ein großer Fehler, denn der Nebel war innen und nicht außen und diese Verdünnung löst die Plastikscheibe auf, bzw. an. Nachdem ich jetzt an einem Ausschussteil aus dem Fundus diverse Mittel ausprobiert hatte, ist nur die Universalverdünnung übrig geblieben, die den Kunststoff nicht angreift. Letztendlich ist es mir mit dieser Universalverdünnung gelungen, den Nebel zu entfernen und die angelöste Stelle mit Polierpaste wieder zu glätten. Mit Kunststoffpflege in Verbindung mit Wasser bekam ich die Scheiben schließlich wieder super sauber.
Die Putzmittel, die zum Erfolg führtenDas Ergebnis ist sehr zufriedenstellend!
Dann beschäftigte ich mich mit dem Canopy. Die unschön geglätteten Bereiche des Sikaflex zwischen Perpex und Canopy Frame wollte ich schöner machen. Dass ich den Canopy-Frame nochmals lackieren muss, war mir zu der Zeit schon klar. Mit dem weißem Karosserie-Kleber habe ich den gesamten Bereich nochmals ausgefüllt und geglättet. Wenn alles durchgehärtet ist, kann ich lackieren.
Canopy-Frame zu Canopy-Skin VerbindungPerpex zu Canopy-Frame Verbindung
Zuletzt habe ich noch eine Scheibe angefertigt, die ich ebenfalls mit Karosserie-Kleber eingeklebt habe, um die Kontaktfläche des Schließmechanismus mit dem Canopy so eben wie möglich zu machen, sodass ich eventuell mit einer Gummidichtung das Eindringen von Wasser von oben verhindern kann. Auch diese Stelle muss ich später mit Schwarz nachlackieren.
Das Wetter ist zu schlecht, um Lackierarbeiten durchführen zu können. Deshalb habe ich mich damit beschäftigt, ein Provisorium anzufertigen, welches als Verteiler für die Strobe- und Nav-Lights gedacht ist.
Ich muss jetzt immer erst rangieren, wenn ich am Flieger arbeiten will. Durch das Leitwerk wurde alles etwas länger und höher. Das Canopy hat eine beträchtliche Größe. Ich kann es nur neben das Leitwerk stellen, wenn ich die Garagentür schließen will. So muss das Canopy zuerst raus, dann der Flieger und dann kann der Tisch mit dem Canopy wieder zurück in die Werkstatt. Den Flieger jetzt wieder soweit reinziehen, dass daran gearbeitet werden kann, und schon kann es los gehen. Ich habe die Einstiegs-Griffe angebracht. Das hieß Nieten ausbohren, im Blech dahinter 8 mm Löcher bohren, damit Imbus-Schrauben-Köpfe durch passen. Die Schrauben musste ich noch auf genaue Länge schneiden. Die Position der hinteren Schrauben finden, markieren, bohren u.s.w. Die Bereiche der Nieten mussten in den Griffen ausgebohrt werden, damit die Griffe an den Skins anliegen können. Noch ein paar Justier-Schleifarbeiten, und die Griffe passten. Jetzt habe ich den Rumpf mit Mipa Verdünnung gesäubert und abgeklebt. Mit Scotch Brite auf der Druckluft-Schleifmaschine von Aldi für 13 € hat das Schleifen leicht werden lassen. Morgen kann ich wohl lackieren.