Nachdem Gadringer nach 1 Jahr Wartezeit immer noch kein Datum mitteilen konnte, wann ein linksfestes Schloss geliefert werden kann, habe ich mich dazu entschlossen auch rechts ein rechtsfestes Schloss einzubauen. Das kam jetzt endlich an und ich konnte die Gurtinstallation fertigstellen.
Dynon hat gestern eine neue Firmware für SkyView HDX herausgebracht. Version 17.3 vom 04.09.2025 habe ich heute ganz unproblematisch auf beiden HDXen geladen. Diese Version enthält auch ein Update für den XPNDR auf SW02.15, welches manuell im XPNDR-Menü gestartet werden muss. In der Anleitung war die Rede von 6 Minuten Dauer. Ich hatte meine externe Stromversorgung bereits angeschlossen. Das mache ich immer so, wenn ich für längere Zeit die Avionik einschalte. Aber mit dieser gab es heute wohl ein Problem. Nach weiteren 45 Minuten Wartezeit bis die angekündigte Aufforderung „Recycle XPNDR“ kommt, stellte ich fest, dass die Bordspannung mittlerweile unter 12 V gefallen war. Ich brauchte also eine Lösung, denn die Aufforderung wird wohl nie kommen. Ich wollte den XPNDR mit Hilfe des VP-X Menüs am Bildschirm ausschalten. Das ist mir nicht gelungen. Mittlerweile weiß ich, dass man nur kurz Tippen muss und etwa 1 Sekunde warten muss, bis sich der Schaltvorgang einstellt und angezeigt wird. Das geht mit Tippen aufs Display und auch durch Drücken auf den rechten Knopf. Das habe ich später herausgefunden. Ich habe dann mit meinem Avionik Switch die gesamte Avionik ausgeschaltet. Die HDXe liefen weiter. Der linke ist immer eingeschaltet, wenn Strom am Flugzeugnetz anliegt, der rechte über den Avionik Switch. Dieser läuft aber mittels Backup Battery auch weiter. Man muss nur eine Taste drücken. In dem Moment, wo ich den Avionic Switch wieder einschaltete, wechselte die Update-Zustands-Anzeige von 99 auf 100%. Die Überprüfung im XPNDR-Menü bestätigte das erfolgreiche Update. Dann konnte ich den Strom abschalten. Das Aufladen der Batterie kommt dann morgen.
Zuhause habe ich die Bose Halterungen modifiziert und Nuten an den Stellen gefräst, wo am Bedienteil möglicherweise ein Kontakt zu den Schaltern vorkommen könnte. Auch habe ich den Halter, an die ich die Halterungen schraube, lackiert.
Der vorher warn gelaufene Motor war jetzt soweit abgekühlt, dass ich mit der Jahreskontrolle beginnen konnte. Das ist praktisch eine 100 h Kontrolle. Öl raus (abpumpen), Filter raus Magnetschraube kontrollieren und sichern, neuen Filter einschrauben, Öl auffüllen und alten Filter zerschneiden und ausquetschen und nach Ablagerungen suchen. Dann alle weiteren Punkte nach Checkliste durchgehen und den Papierkram erledigen. Der Tag war lang!
Gestern kam per Post die ersehnte VVZ an. Bis 20. Februar 2026 darf ich jetzt wieder fliegen. Das Wetter war heute gut und deshalb wollte ich heute unbedingt einen Flug machen. Der Flug verlief, wie zu erwarten war, ohne besonderer Vorkommnisse. Daraufhin habe ich noch eine Platzrunde gedreht. Komisch war nur, dass die EMU nichts auf die SD-Card geschrieben hat, was ich erst am nächsten Tag erkannte, als ich die Analysen machte.
Der Grund für das „Nichtschreiben“ war mal wieder Fingertrouble. Weil ich die SD-Card immer nach einem Flug aus der EMU heraus nehme um die Daten zuhause auf den PC zu übertragen, hatte ich die EMU einmal ohne SD-Card eingeschaltet. Weil die EMU dann keine TOPMARK.CFG vorfindet, aus der sie die letzte Dateinummer entnimmt, startet sie wieder mit DAT00001.CAN. Diese Daten waren aber schon vorhanden und wurden überschrieben. Beim Synchronisieren ist das nicht aufgefallen. Nur dass keine zusätzlichen Dateien dazu gekommen sind, habe ich bemerkt. Aber ich konnte die überschriebenen umbenennen und die TOPMARK.CFG editieren. Die ursprünglichen Dateien konnte ich aus der Sicherung wieder herstellen. So ist wieder alles in Ordnung.
Die Deckel aller Inspektionsöffnungen mussten auch wieder angebracht werden, was ich heute erledigt habe. Dabei habe ich 3 weeping Rivets am rechten Main Tank festgestellt. Inwieweit ich da etwas unternehme, bzw. unternehmen kann, ist noch offen. Dabei ist anzumerken, dass es sich bei den Tanks um Quickbuilts handelt, die TAF angefertigt hat. Ich hatte bereits Dichtigkeitsprobleme mit dem linken Main Tank 2022-03-09.
TAF hat zurückgeschrieben, dass ich die 3 Nieten ausbohren und mit Chemseal neu einsetzten soll. Das hat aber Zeit
Weiterhin hab ich die schon lange gekauften Halterungen der Bose A20 Bedienungseinheiten angebracht. Ob sie sich bewähren, muss sich noch zeigen. Eines ist schon mal aufgefallen. Anscheinend sind die Halterungen nur für A20 ohne Bluetooth gedacht. Zumindest werden die seitlichen Lautstärketasten von der Halterung verdeckt, möglicherweise aber sogar eingeklemmt. Wahrscheinlich muss ich Aussparungen dafür fräsen.
Heute kamen die Originale von Prüfliste sowie Befund- und Arbeitsbericht mit der Post bei mir an. Umgehen habe ich sie mit den anderen vorbereiteten Unterlagen in ein Couvert gepackt und ans LBA T4 geschickt.
Leider hat mir mein bisheriger Bauprüfer mitteilen müssen, dass er erst Mitte September wieder im Lande wäre. Die Lösung ist ein Prüferwechsel, riet er mir. Ich konnte Markus Pöschel dafür gewinnen und er sprang kurzfristig ein. Welch ein Glück. Ansonsten hätte ich wohl frühestens wieder Mitte Oktober eine neue VVZ erhalten. Dann wäre es für den noch ausstehenden Schallpegelmessflug mit 750 kg wohl wieder zu spät gewesen und ich hätte ein ganzes Jahr verloren. Ich hoffe jetzt, dass das LBA den Prüferwechsel akzeptiert. Denn bis heute habe ich keine Antwort von meinem Gutachter hierüber erhalten. Zum Glück ging die Prüfung ohne Beanstandungen vonstatten.
Im März kommen normalerweise neue Flarm Daten und damit eine neue Software Version für den AT-1. Version 35 habe ich heute installiert.
Alle weiteren Software-Versionen für Dynon, EasyVFR, RS-Flightsystems und VP-X Pro habe ich auf Aktualität überprüft und als aktuell bestätigen können.
Vorgestern wurde es zu spät. Deshalb erfolgte der Einbau der Empennage Fairing erst heute. Um die Fairing abzubauen muss die ELT Antenne abgeschraubt werden um beide Teile zusammen abnehmen zu können. Der Anbau erfolgt in gleicher Weise. Nachdem ELT, Fairing und Abschlussbleche wieder festgeschraubt waren, habe ich noch den Bereich in der Rear Fuselage mit AFC 50 eingesprüht, der Anzeichen von Korrosion zeigte. Danach brauchte ich nur noch die beiden Inspection Cover wieder anschrauben und ich war fertig.
Ich musste feststellen, dass ich das NAV-Strobe-Light ausbauen musste, um das Kabel dafür aus dem Rudder ziehen zu können. Das habe ich jetzt geändert. Ich habe einen Super-Seal Stecker im oberen Bereich des Vertical Stabilisers eingebaut. So kann ich zukünftig das Rudder einfach abstecken. Ich musste auch feststellen, dass der Versatz, der von einer zur anderen Drahtkupplung war, zu kurz gegriffen war. So kam es zu Schwierigkeiten, das Kabel vom NAV-Strobe-Light durch die 9 mm kleine Öffnung zu ziehen. Jetzt habe ich den Versatz so gewählt, dass bei jeder Kupplung nur noch Drähte parallel durchs Loch gezogen werden müssen. Dieses habe ich auf 11 mm aufgebohrt.