2022-04-21 rechte Fuel Supply Verbindung eingebaut. Rechts Rivnuts für Cover gesetzt, Fuel Sensor Kabel in Fuselage geführt

13:45 – 18:15 4,5 h – total 2345,25

Nachdem bald viel Calibrierarbeiten am Dynon HDX zu bewältigen sind, musste ich mir eine Möglichkeit ausdenken, wie ich den Flieger mit Strom versorgen kann, ohne den Motor laufen zu lassen. Das Lithium Ladegerät kommt dafür nicht in Frage. Ich habe aber mein anderes Ladegerät, welches auch als Stromlieferant genutzt werden kann, mit einer festen Spannung von 13,2 V. Um nicht mit Krokodilklemmen arbeiten zu müssen, habe ich mir ein Verlängerungskabel für das Lithium Ladegerät besorgt und es in das Ladegerät eingebaut, das die Stromversorgung übernehmen soll. Natürlich nur bei voll geladener Batterie, damit es hier nicht zu Problemen mit eventuell zu hohen Strömen kommen kann. Ich habe damit gleich mal die Backup Batterien der beiden HDX aufgeladen. Anschließend habe ich rechts die Fuel Supply Verbindung eingebaut, nachdem ich die Sensor Kabel angesteckt hatte und in die Fuselage geführt habe. Ich habe sämtliche Nieten ausgebohrt, in dessen Bohrungen Rivnuts gesetzt werden müssen. Dies rechts und links. Ich habe aber nur noch rechts die Rivnuts gesetzt. Morgen ist auch noch ein Tag.

Die Stromversorgung kann ich jetzt am Ladestecker anstecken
die rechten Fuel Verbindungen sind fertig, die Sensor Kabel führen ins Innere
die vordersten Rivnuts
die mittleren
und die hinteren der rechten Seite

2022-04-18 Bremse entlüftet, rechte Fuel Return Verbindung eingebaut

13:30 – 17:30 4 h – total 2335,75

Mit dem Entlüften der Bremse habe ich den Umbau der Bremsleitungen heute abgeschlossen. Als nächstes habe ich die Kabelschuhe des Fuel Level Sensors des rechten Main Tanks angeschraubt. Danach habe ich die rechte Fuel Return Verbindung zwischen Wing und Fuselage hergestellt. Es war zwar eine enge Angelegenheit, aber letztendlich machbar.

Entlüften der Bremsleitung
Kabelschuhe sind fest, auch die Fuel Return Verbindung

2022-03-20 L Wing zu Tank Kontaktbereiche und Wing Fairings lackiert

11:45 – 16:30 4,75 h – total 2255,25

Der Anhänger für den Umzug der L Wing ist für Dienstag reserviert. Peter, der den Anhänger ziehen wird, ist zeitlich auch etwas limitiert. Damit dies alles funktioniert, habe ich heute eine Sonntagssession eingelegt um die Stoßstellen des Main Tanks mit der Wing, sowie die Wing Fairings zu lackieren. Ursprünglich wollte ich nur die Abdeckarbeiten erledigen. Weil aber das Wetter so gut war, habe ich auch gleich die Farbe angerührt und verspritzt. So kann der Lack 2 Tage aushärten, bevor auf die neu lackierten Bereiche Kontakt mit etwas Druck erfolgt, der beim Verzurren der Wing wohl passieren wird. Die Sonntagsarbeit hat sich rentiert!

die Abdeckarbeiten sind erledigt. Es ist noch Zeit zum Lackieren da
auch die Lackierung der Stoßbereiche ist getan
die Wing Fairings konnte ich auch schleifen und lackieren (Feinspachtelarbeiten habe ich mir verkniffen)

2022-03-19 L Main Tank eingenietet da System Drucktest o.k. (Bläh-Video)

12:15 – 17:45 5,5 h – total 2250,5

Der System Drucktest ist positiv ausgefallen. Jetzt war das Programm klar: der Main Tank wird wieder eingenietet. Beeindruckend ist eigentlich die Verformung des Tanks während der Druckbeaufschlagung von 0,1 bar bzw. etwa 100 Hektopascal. Auch habe ich mich mit der Werkstatt beschäftigt und Sachen eingepackt und nach hause mitgenommen.

Drucktest ist o.k.
Verformung des Tanks während der Druckbeaufschlagung
nach dem Ablassen des Drucks ist wieder alles schön glatt
das Abkleben reduziert die Reinigung der Bereiche, wo das Ardrox nicht hin soll
alles bereit zum Nieten
fertig! Natürlich wieder mit der nötigen Anzahl von Stahlnieten mit CS3204 gemäß Bulletin
Video

2022-03-18 L Wing Tank System zusammengeschlossen und einen System Drucktest gestartet

12:00 – 15:30 3,5 h – total 2245

Hurra! Der Main Tank ist dicht! Jetzt habe ich den Main Tank um 1 Nietenabstand versetzt an die Wing geheftet und das System zusammengeschlossen. Alle Verbindungen sind getorqued und ein neuer System Drucktest ist gestartet. Wenn dieser morgen auch positiv verläuft, kann der Tank eingenietet werden. Es sieht alles gut aus. Der Druck steigt sogar etwas, weil es wärmer wird.

Dann habe ich den Umzug vorbereitet. Die Werkstatt ist zum Ende des Monats gekündigt. Aber ein paar Tage habe ich ja noch zur Verfügung, um alles auf die Reihe zu bekommen.

2022-03-17 L Main Tank abgebaut und Lecksuche gestartet

11:30 – 15:30 4 h – total 2241,5

Gestern ist der Druck vom LR Tank auf 92 cm gefallen und heute weiter auf 90. Dabei hatte ich etwas Temperaturabfall. Ich denke, dieser Tank ist dicht. Allerdings ist der Main Tank gestern auf 84 cm gefallen und heute weiter auf 74. Da ist eindeutig etwas faul! Ich habe daraufhin den Main Tank abgebaut und machte mich auf die Lecksuche. In der Hoffnung, bloß kein Leck an einer unzugänglichen Stelle zu finden, habe ich das Test-Setup angerichtet. Um den XFER AN 4 Anschluss zu verschließen, wollte ich den Stopfen, den ich schon am Ende der XFER Leitung benutzt habe, verwenden. Da ich statt einem male einen female Adapter brauchte, benutzte ich einen female-female Adapter und wollte auf dessen anderen Seite den Stopfen einschrauben. Beim Herausdrehen des Stopfens vom vorherigen Versuchsaufbau, musste ich feststellen, dass der Stopfen nur handfest in den dort verwendeten Adapter geschraubt war. Da fiel mir ein Stein vom Herzen, denn das dürfte mit Sicherheit die Undichtigkeit gewesen sein. Leider hat mein Lecksuchspray dieses Leck nicht offenbart. Zumindest konnte ich im Inneren des Tanks keine Blasenbildung sehen. Es war auch fast unmöglich wirklich rundherum das Spray aufzubringen. Ich habe einen neuen Test gestartet und lass mich morgen überraschen. Mit dem Lecksuchspray habe ich alle möglichen Stellen, die undicht sein könnten, überprüft. Ich konnte nirgends Schaumbildung finden. Weder an den Nieten, noch an den Flanges.

Ich habe mittlerweile auch M5 Edelstahlschrauben mit sehr breitem Kopf gefunden, praktisch mit eingebauter Scheibe. Deshalb habe ich die 5 Schrauben des Tankgebers vom LR Tank nacheinander ausgewechselt. Diesmal habe ich M5 Fiberdichtungen verwandt, statt Nylon.

der LR Tank sieht meines Erachtens soweit gut aus.
was für den Main Tank nicht zu behaupten geht!
die gewechselten Schrauben jetzt mit Fiberdichtungen
dieser Stopfen war beim vorherigen Testaufbau nur handfest angezogen
ein neuer Test ist gestartet.

2022-03-15 Tanks getrennt und erneut Drucktest gestartet

11:30 – 12:30 1 h – total 2237,5

Nachdem der Druck von 99 cm auf 75 cm gefallen ist, gehe ich von einem Fail des Drucktests aus. Diese große Abweichung sind allein durch die Temperaturänderung von 17,6° auf 10,7° nicht erklärbar. Ich habe jetzt die Tanks voneinander getrennt und einen erneuten Drucktest gestartet. Für jeden Tank extra. Ich habe auch die XFER Einheit wieder vom Tanksystem abgekoppelt um die Suche nach der undichten Stelle einfacher zu gestalten. Jetzt habe ich einen Vergleich von Main Tank zu Long Range Tank. Ich bin auf morgen gespannt.

oben die Daten des linken Tank Systems, unter dem Strich der Neustart beim Main Tank
die Startwerte des Long Range Tanks ohne XFER Einheit

2022-03-14 XFER Komponenten eingebaut und Drucktest gestartet, Sling SA-0005

13:00 – 16:15 3,25 h – total 2236,5

Nach Speyer kehrt der Alltag wieder ein. Da ich ein positiv denkender Mensch bin, habe ich zuerst die XFER Komponenten wieder eingebaut, damit auch diese Teile beim Drucktest gleich mitgetestet werden. Danach startete ich den Test. Morgen weiß ich dann mehr. Bei dieser Gelegenheit konnte ich auch das Sling SA-0005 abarbeiten. Die Fuel Pickups sind bei allen fertig gelieferten Tanks modifiziert.

wieder installierte XFER Komponenten der linken Wing
Fuel Level Sensor ist auch wieder eingebaut und keine Undichtigkeit erkennbar
der Drucktest ist gestartet
mit diesen Werten

2022-03-10 linken Main Tanks abgedichtet

13:00 – 15:15 2,25 h – total 2233,25

Hurra! Das Chemseal 3204 von Aircraftspruce ist heute morgen angekommen. So konnte ich heute das Abdichten erledigen. Hierfür habe ich einen Schlauch verwandt, den ich in die Chemseal Kartusche „geschraubt“ habe. Somit konnte ich um die Kurve im Inneren des Tanks die Dichtmasse anbringen. Gespart habe ich nicht damit. Die Kartusche kann ich, nachdem sie gemischt ist, sowieso nicht aufheben. Das Mischen habe ich mir diesmal auch etwas leichter gemacht. Ich habe einen abgeschnittenen Mischergriff einer alten Kartusche als Gegenstück benutzt, um eine Verbindung zum Bohrmaschinenfutter herzustellen. Das ging bedeutend angenehmer als per Hand. Jetzt hat das Material einige Tage Zeit um durchzuhärten. Morgen geht es erst einmal nach Speyer zum Treffen des Oskar Ursinus Vereins. Ich komme also frühestens am Montag dazu, nachzusehen, ob alles gut gediehen ist.

Chemseal 3204
die „Mischmaschine“
PVC-Schlauch als Kurvenmeister
Oberer Bereich des Rücklaufs
Mitte
unterer Bereich beim Drain Valve bzw. Ansaugfilter
Video