2022-05-11 Wiedereinbau des Fuel Pump Assys, unusable Fuel für Horizontallage festgestellt

14:15 – 19:45 5,5 h – total 2413,25

Der Einbau des Fuel Pump Assys ging unkompliziert vonstatten. Dann wollte ich den Flieger mal testweise wiegen. Ich ging davon aus, dass, wenn das Leergewicht etwa bei 350 kg liegt, am Nose Wheel vielleicht 50 kg lasten, so wären das per Main Wheel etwa 150 kg. Meine Personenwaage kann laut Manual 180 kg ab. So habe ich den Versuch gestartet. Benno, der hat den Nachbarflieger neben meinem Stellplatz, hat kurz den Schwanz hinuntergedrückt, damit ich die Waage unters Bugrad positionieren konnte. Die Ablesung ergab 71,4 kg. Dann müssten auf den Haupträdern noch weniger als 150 kg lasten. Mit einem bei Louis gekauften Scherenheber konnte ich ein Rad recht einfach anheben. Allerdings setzt das Rad beim Ablassen nicht senkrecht auf, sondern will nach außen wegrutschen. Diese Schiebekraft brachte die Waage aber aus dem Konzept und meldete „Error“. Das sowieso eine richtige Wägung durchgeführt werden muss, habe ich das Thema nicht weiter vertieft und habe mich an die Menge des Fuels gemacht, die im System bleibt und nicht herausgepumpt werden kann. Ich habe dafür die Returnleitung vom Motor abgeschraubt und mit einem Stopfen abgedichtet. An die Anschlussstelle habe ich einen Fitting mit einem Schlauch geschraubt, den ich in einen Benzinkanister geleitet habe. Mit einer Füllung von exakt 5 Litern habe ich mit dem linken Main Tank begonnen. Ich konnte nach dem Auspumpen mit dem wieder eingebauten Pumpen Assy 4,55 ltr wieder herausbekommen. Das hat nur etwa 3 Minuten gedauert, bis das Pumpengeräusch erkennen ließ, dass der Tank leer werden würde. Es verblieben also 450 ml im System. In den linken Long Range Tank habe ich dann nur noch 4 ltr eingefüllt. Es dauerte etwa 2 Minuten, bis der Umpumpvorgang mittels XFER Pump in den Main Tank abgeschlossen war. Nach obiger Methode habe ich jetzt 3,85 ltr Rücklaufmenge gemessen. Es verbleiben also 150 ml im System. Beim rechten Main Tank waren es 300 ml und beim rechten Long Range Tank wieder 150 ml. Das bedeutet, dass 1050 ml, also etwas mehr als 1 Liter in den Leitungen, Pumpen und Tanksümpfen dauerhaft im Flieger verbleibt. Als nächstes muss ich bei den Main Tanks die Mengen auch bei 10° Pitch down und 15° Pitch up herausfinden.

die neue S/N 214821 der AUX-Pump

die Main Pump hat S/N 214834
das neu bestückte Assy (Innenleben)
Rotax hat sogar einen Aufkleber angebracht mit dem Einbaudatum des ASB
alles ist wieder fest und dicht
Untenansicht
an Nose Wheel lasten 71,4 kg
hier hat die Beurer Waage gestreikt
die Vorbereitung zum Messen des im Flieger verbleibenden Fuels
das Bügelbrett leistet wieder gute Dienste
mit der neuen Schüttelschlauchpumpe konnte ich den Messbecher genau befüllen ohne zu kleckern
4570 ml konnte ich von den 5 Litern wieder herausbekommen
Das Messprotokoll

2022-05-09 Fuel Pump Assy ausgebaut (ASB), Pushrod für Autopiloten Roll Servo eingebaut, HDX upgedated

13:15 – 18:00 4,75 h – total 2407,75

Das Alert Service Bulletin von Rotax bezüglich der Auswechselung der Fuel Pumps musste in Angriff genommen werden. Meine Pumpen Seriennummern sind leider betroffen. Ich habe heute das Assy ausgebaut. Ob ich die Pumpen selber wechsle oder das Assy zu Rotax schicke oder bringe, werde ich morgen entscheiden.

Jetzt habe ich die Pushrod für den Autopiloten Roll Servo eingebaut, justiert und gesichert. Die Justierung und das anbringen des Sicherungslacks am Pitch Servo habe ich auch heute erledigt.

Danach habe ich die HDXe upgedated, den XPNDR Hex Code eingegeben und Easy VFR Daten geladen.

Des weiteren habe ich die Maße genommen, um sie an Clouddancers schicken zu können, die mir den Pyjama anfertigen.

Das Fuel Pumpen Assy liegt im Kofferraum
Autopiloten Pushrod für Roll Servo justiert und mit Sicherungslack versehen
die Kontrolle des rechten Winkels bei der Pitch Servo Pushrod
HDX Firmware auf 16.2.4 upgedated
Abmessen für die Abdeckung von Clouddancers
das Maßband reicht bis hinten
der Canopy Griff ist 40 mm hoch
und liegt zwischen 179 und 182 cm von der Cowling aus
die GPSe sind 20 mm hoch
und liegen zwischen 315,5 und 326 cm
die FLARM Antenne ist 70 mm hoch
und liegt zwischen 352,5 und 356
die COM Antenne liegt zwischen 393,5 und 404 cm

2022-05-07 Rechtes Kabel für LR Fuel Level Sensor eingezogen und verbunden, Pushrod für Autopiloten Pitch Servo eingesetzt

12:30 – 18:45 6,25 h – total 2403

Das rechte Kabel ging genauso schwer in das Leerrohr wie das linke. Leider sind mir die Schrumpfschlauch Bänder ausgegangen, die ich zur Beschriftung der Drähte bisher verwandt habe. Mit „Fähnchen“ habe ich eine behelfsmäßige Lösung gefunden. Wenn die bestellten Bänder ankommen, werde ich die Fähnchen wieder durch Schrumpfschlauch ersetzten. Das Armaturenbrett habe ich jetzt wieder eingebaut und danach die HDXe.

Danach habe ich noch die Pushrod für den Autopiloten Pitch Servo eingesetzt aber noch nicht justiert.

die rechten Kabel sind jetzt auch soweit fertig
Armaturenbrett und HDXe wieder eingebaut
Autopilot Pushrod für Pitch Servo eingesetzt

2022-05-06 Armaturenbrett ausgebaut und linkes Kabel für LR Fuel Level Sensor eingezogen und verbunden

13:00 – 17:45 5,57 h – total 2396,75

Das Armaturenbrett musste wieder heraus, um die zusätzlichen Kabel für die ursprünglich nicht vorgesehenen Fuel Level Sensoren der Long Range Tanks einziehen zu können. Links sind viel mehr Kabel im Kabelrohr und war deshalb der Knackpunkt. Glücklicherweise hat das Einziehen geklappt. Den Stecker der Dynon EMS habe ich mit den Pins 01, 13, 20, 21 und 30 bestückt und mit einem 9-poligen Stecker verbunden, an den ich das linke Kabel gekoppelt habe und weiter mit einem 9-pol Stecker unter dem Sitz mit dem Sensorkabel verbunden. Morgen ist die rechte Seite fällig.

Kabelsalat

2022-05-05 Restliche Schrauben blau lackiert und eingeschraubt, sowie links die noch offenen Kabel verbunden

12:15 – 17:15 5 h – total 2391

Die bestellten AN3-14A Bolzen sind angekommen. So konnte ich den letzten Bolzen im Flap Drive einsetzten und torquen. Mittlerweile sind die zuvor in blau lackierten M4 Schrauben soweit getrocknet, dass ich sie in den Vertical Stabiliser einschrauben konnte. Das Finishing Manual gibt keinen Hinweis darauf, dass diese Schrauben auch noch eingedreht werden müssen. Danach habe ich alle noch nicht miteinander verbundenen Kabel auf der linken Seite mit Steckern verbunden. Rechts war schon alles erledigt. Jetzt fehlen nur noch die Leitungen der Fuel Level Sensoren der Long Range Tanks, die ursprünglich nicht vorgesehen waren. Da muss ich noch Kabel zum E&E-Compartment gezogen werden. Das habe ist für morgen vorgesehen.

der letzte Bolzen ist jetzt auch drin
Auch die M4 Schrauben, blau lackiert, sind jetzt drin
auch links ist jetzt bis auf den LR-Fuel Level Sensor alles verkabelt
die rechten Scheinwerfer brennen
die linken auch

2022-05-04 die letzten 3 Revisionsdeckel montiert, rechts Fuel Pressure Sensor und beidseitig NAV-Strobe-Lights verbunden

12:30 – 18:00 5,5 h – total 2386

Ich musste noch 4 Schrauben lackieren, dann konnte ich dank der erhaltenen Federmuttern, die letzten 3 Inspection Hole Covers montieren. Danach machte ich mich an die Verbindung des Fuel Pressure Sensors der rechten Seite. Der Sensor stammt von TAF. Im Internet habe ich etwas über eine Part Nr.: T1EU70D gefunden. Meiner hat aber N1EU70D! Ich denke aber, die Farbcodierung der Anschlussdrähte kann ich verwenden. So habe ich WHT/ORA für PWR genutzt, WHT/BLU für GND, Shield ist sowieso nicht verwechselbar und WHT für Signal. Anschließend, dank der Lieferung der weiblichen SUB-D 9P Einsätze, konnte ich die Kabel der NAV-Strobe-Lights sowohl rechts als auch links fertigstellen. Die Befestigung der Kabel erledige ich zum Schluss, wenn auch die LR-Tank Fuel Level Sensor Kabel eingezogen sind.

es brennt und blitzt wie es sein soll
der UMA Sensor
hier rechts fehlt nur noch die Fuel Level Sensor Verkabelung des LR-Tanks
hier links sind nur die Lichter fertig (NAV+Strobes)

2022-04-27 4 weitere Revisionsdeckel montiert, Rudderfedern eingestellt, einige Kabel auf der rechten Seite verbunden

11:45 – 17:15 5,5 h – total 2380,5

In meinem Lager habe ich noch M4 Karosseriemuttern gehabt, die für weitere 4 Deckel ausreichten. Diese habe ich montiert. Sobald die bestellten Muttern ankommen, kann ich die restlichen 3 Deckel anschrauben. Die Muttern müssen mit der Zange gequetscht werden, damit sie am dünnen Skin-Blech halten. Danach habe ich die Federn der Rudder Mechanik eingehängt und die Stops eingestellt. Die rechten Kabelverbindungen für Fuel XFER Valve und Pump, Main Tank Level Sensor und Landing- und Taxi-Lights sind jetzt auch gemacht.

Karosseriemuter im Originalzustand
nach dem Quetschen hält die Mutter am dünnen Blech
jetzt kann der Deckel angeschraubt werden
Die Rudderfedern sind eingehängt und die Anschläge justiert

2022-04-26 Weitere Schraubenköpfe lackiert, einige Revisionsdeckel und Radverkleidungen montiert, Kamerahalter verschraubt

12:30 – 16:45 4,25 h – total 2375

Die Köpfe der gestern noch gekauften M4 Edelstahl-Schrauben habe ich zuerst lackiert. Während der Trockenzeit habe ich mit den gestern schon lackierten Schrauben 3 der kleinen Revisionsdeckel montiert. Mehr Karosseriemuttern hatte ich nicht mehr. Auch die großen Revisionsdeckel konnte ich montieren. Hier habe ich Rivnuts verwandt, weil genügend Fleisch im Blech zur Verfügung stand. Mittlerweile waren die Schrauben soweit trocken und ich konnte die Radverkleidungen anbauen. Der mit Klebstreifen befestigte Kamerahalter ist wieder heruntergefallen. Ich habe jetzt 3 Rivnuts gesetzt und ihn angeschraubt. Wieder zuhause, habe ich die fehlenden Karosseriemuttern bestellt.

für diese Deckel haben die M4 Blechmuttern noch gereicht
die Spats machen sich prima
die Kamerahalterung kann jetzt nicht mehr herunterfallen!

2022-04-25 letzten Kabelbinder gesetzt. Schraubenköpfe lackiert und alle Under Wing Covers montiert sowie die fehlenden Schrauben der rechten Wing Fairing

13:30 – 18:45 5,25 h – total 2370,75

Ich wollte den linken Kabelstrang zwischen Wing und Fuselage noch mit einem zusätzlichen Kabelbinder befestigen. Deshalb schraubte ich ein Wing Cover wieder ab, solange die neuen, lackierten Schrauben trockneten. Das Anbringen dieses Kabelbinders war extrem knifflich, hat aber doch noch funktioniert. Jetzt konnte ich die rechte Fairing und auch die Covers anschrauben. Die Schrauben waren mittlerweile trocken.

die knifflige Kabelstrangbefestigung