Tatsächlich ist die Lackierung der linken Wing nicht schön geworden. Sie wirkt ledrig und rau. Die Ursache ist mir nicht erklärlich. Eine Vermutung habe ich allerdings. Ich glaube, ich hatte die Pistole bei der linken Wing so eingestellt, dass ich die Düse nicht ganz aufdrücken konnte. Zur Pistolenreinigung habe ich diese Einstellung vermutlich so geändert, dass die Düse weiter aufging und so die Tropfengröße größer wurde. Das ist die einzige Idee, die ich dazu habe. Bei den Ailerons und Flaps werde ich darauf achten. Letztere habe ich geschliffen und so montiert, dass sie lackiert werden können. Weiterhin habe ich die Macke an der Flügelwurzel zur Reparatur vorbereitet.
raue StrukturDie Macke!die Fläche steht wiederauch so kann ich die Macke nachlackierenAilerons KonstruktionFlaps eine SeiteFlaps andere SeiteVideo
Endlich lackieren! Das Ergebnis ist momentan betrachtet nicht so toll, obwohl ich alles so gemacht habe, wie bei der rechten Wing, die ganz prima wurde. Ich muss das morgen mal anschauen! Dummerweise habe ich mir aber wieder den Lack an der Leading Edge ruiniert. Auf genau die gleiche Weise wie auch bei der rechten Wing. Scheinbar hat mich das Gefühl der Sicherheit nicht merken lassen, dass ich vor dem Manöver die Wingtip hochziehen muss, damit die Wing waagerecht zu liegen kommt, wenn sie aufgestellt ist. Mist aber auch! Nun gut, auch das Ausbessern muss man lernen. Aber der gleiche Fehler in so kurzer Zeit nacheinander….stimmt was nicht mehr in der Birne? Aber auch die letzten beiden großen und auch der kleine sind jetzt lackiert. Es war heute etwas windig. Dafür hatte ich mit der Sonne kein Problem, weil wir kurz nach Mittag anfingen zu lackieren. Dafür war es aber etwas wärmer mit fast 30° C.
die Entfettung ist abgeschlossen und alles für die Lackierung vorbereitetso betrachtet sieht sie echt toll aus. Ich bin auf morgen gespannt.auch der Kleinkram ist jetzt erledigtVideo
Das Ergebnis meiner Lackierung ist sehr zufriedenstellend. Nur die Macke, die ich beim Rangieren reingebracht habe, ist ein Wermutstropfen. Kleinere Staubeinschlüsse sind auch da, aber vernachlässigbar. Jetzt musste die Werkstatt wieder umgeräumt werden, damit ich mit der linken Wing weiter machen kann. Das SB-0014 Rev. 1 habe ich dann noch an dieser Wing fertiggestellt.
2 kg Lack und 1,5 kg Primer habe ich für die Wing gebrauchtdie Lackierung ist insgesamt sehr zufriedenstellend ausgefallenbeschädigte Lackstelle an der Leading Edge nahe der Flügelwurzeldie Werkstatt ist umgestellt. Jetzt kann es mit „links“ los gehen!Zuerst das SB 0014 Rev. 1 an der linken Wing fertigstellen!Video
Die Community funktioniert! Pascal hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich wohl einige Nieten noch nicht gewechselt hätte, die laut SB gewechselt werden sollten. Und er hatte Recht! Nochmals vielen Dank für diesen Hinweis! Ich habe mich tatsächlich von dem Bild, das nur die Bereiche darstellt, in denen die Cracks im Lack an den Nieten beobachtet wurden, als Bereich interpretiert, in welchem die Nieten gewechselt werden sollen. Das war definitiv falsch! Weiter hinten im SB sind die Bereiche für die verschiedenen Flugzeugmuster explizit bezeichnet. Das heißt, ich habe einige Nieten gewechselt, die ich hätte gar nicht wechseln müssen, aber auch, dass ich nochmals zu Bohrmaschine und Rivet Gun greifen musste, um auch wirklich alle Nieten zu wechseln, die gewechselt werden müssen. Schlußendlich hatte ich dann doch alles erledigt. Ich hoffe, andere Bauer tappen nicht in die gleiche Falle. Der Grund für diese Nachlässigkeit liegt vielleicht darin, dass seit dem genauen Lesen des Bulletins und der jetzigen Ausführung viel Zeit verstrichen ist. Das Bild am Anfang hat wohl zu viel Sicherheit suggeriert.
Anschließend habe ich die Wing zur Lackierung vorbereitet. Ich habe eine Methode gefunden, mit der ich die Wing zum Lackieren drehen kann. Das Video zeigt sie. Zum Lackieren bin ich dann aber nicht mehr gekommen. Es war einfach schon zu spät.
der Bereich, in dem auf der Unterseite noch gewechselt werden mussEly schlägt die Mandrels aus den NietenSchleifen ist angesagtVideo
Das Herunterklappen der Wing hat gut funktioniert. Sie ist auf der Rumpfseite noch mit der Jig und ihrem Rollunterbau verschraubt. So konnte ich sie auf einer rollenden Bierbank lagern. Die Tip-Seite liegt auf einer Matratze, ebenfalls auf einer rollenden Bierbank platziert. Die Arbeitshöhe ist optimal. Auch das Drehen von der Oberseite auf die Unterseite ließ sich gut bewerkstelligen. Die Arbeit selbst war recht simpel. Die Bereiche, in denen die Alu- für Stahl-Nieten getauscht werden müssen, anzeichnen, die Mandrels ausschlagen und zuerst jede zweite Niete ausbohren. Nochmals entgraten und mit Azeton entfetten. Jetzt habe ich das Proseal angerührt. Die Stahl-Nieten kurz im flachen Proseal eingetaucht und kurz gedreht und schon können sie in die Bohrungen gesteckt werden. Nachdem dieser Satz mit der Rivet Gun gezogen war, habe ich das überschüssige Proseal gleich mit Azeton getränktem Küchenpapier entfernt. Das gleiche jetzt mit der zweiten Hälfte. Nach dem Umdrehen das Ganze noch auf der Oberseite und jetzt wurde es spannend. Passt der Flieger noch in die Garage oder muss ich die Wing senkrecht mit der Leading Edge zum Boden stellen. Ich brauchte nur noch 2 Rollschränke verschieben und es hat auch waagerecht geklappt.
die rechte Wing ist fertig, hier die Oberseiteknapp!!! aber es passt!Video
Heute war wieder ein besonderer Tag. Die Abnahme der rechten Wing stand an. Für alle betroffenen Bauteile erhielt ich einen Stempel in meiner Abnahmeliste. Ein Dankeschön an Andy!
Die rechte Wing ist fertig! Das originale Landing Light Lens Material kann ich nicht verwenden, weil falsche Bohrungen gesetzt sind. Aber als Schablone kann ich sie verwenden. Ich habe die Löcher entsprechend der Bohrungen im Tank gebohrt und eine zusätzliche Reihe oben und unten gesetzt, um die Spannung der Lens aufzunehmen. Oben und unten habe ich die Lens um etwa 3 bis 4 cm gekürzt. Das ging mit einer einfachen Eisensäge und einer Feile an den Ecken. Ich meine es sieht ganz passabel aus.
Landing Light Lens
Jetzt machte ich mich an das Aileron. Die Rib 4 musste ich ausnieten, weil ich einige Nieten verkehrt herum gesetzt hatte, als ich das Rib 4 Assembly hergestellt hatte. Mit dem Edge Forming Tool habe ich die Kante bearbeitet, Ardrox eingesprüht und alles vernietet. Nach dem Abwaschen des überschüssigen Ardrox habe ich das Aileron an die Wing angebaut und war damit sehr zufrieden. Es hat genau mit dem gespannten Schnürchen gefluchtet.
eingesetztes Aileron perfekt fluchtendvordere Nietkante des Ailerons
Nun war die Flap an der Reihe. Ich habe sie als erstes mit Tape fixiert und die Passung getestet. Es stellte sich heraus, dass etwa 1 cm korrigiert werden musste. In mehreren Schritten, welche im Video sehr gut zu sehen sind, habe ich die perfekte Position gefunden und 4 Nietlöcher markiert, die passten. Jetzt habe ich einige Nieten ausgebohrt, um genügend Spielraum zu bekommen, mit dem Edge Forming Tool die Kante bearbeiten zu können. Auch habe ich die Rib 2 ausgenietet, weil die Nieten falsch herum gesetzt waren, was ich derzeit noch nicht wusste, als ich die Flaps gebaut hatte. Schnell war wieder alles zusammengenietet und an die Wing gesetzt. Die Flucht passte perfekt. Ich stellte fest, dass alle Nietlöcher seitlich keinen Versatz hatten und konnte ohne Ausweiten der Löcher die Flap vernieten. Das Ergebnis war äußerst zufriedenstellend. Somit war die rechte Wing fertig gestellt.
Die LED-Landing-Lights waren schnell verdrahtet und eingebaut.
Verdrahtung LED Landing LightsVerdrahtung hinter den Lampen
Jetzt setzte ich die restlichen Nieten, die wegen der Jig noch nicht gesetzt werden konnten.
Main SparRear Spar
Nachdem die Halter für die Rib 11 eingesetzt waren, passte ich die Rib 11 ein. Hier gab es Probleme mit der Unterseite im Bereich des Long Range Tanks. Diese Löcher musste ich neu bohren.
Rib 9angepasste Bohrlöcher vordere Unterseite des LR-Tanksnicht passende Bohrungen Unterseite LR-TankLR-Tank Oberseite passtOberseite Hinterkante passtUnterseite Hinterkante passt auch
Die Wing Tip musste, genau wie auf der linken Seite, an der Trailing Edge angepasst werden. Nachdem alles passte, habe ich die Wing Tip eingenietet.
Wing Tip OberkanteWing TipWiing Vorderkante mit LED Landing LightsWing Tip Unterseitetrotz abgeschnittener Kante ist noch genügend „Fleisch“ vorhanden
Die Verschraubung des LR-Tanks stand noch aus und musste gemacht werden. Der Main Tank, der bei der vorherigen Anpassung genau gepasst hatte, machte jetzt Probleme. Die Bohrlöcher passten jetzt nicht mehr, weil der Tank nicht weit genug nach hinten gebracht werden konnte. Er stand am Long Range Tank an. Mir blieb nichts anderes übrig, als die Bohrlöcher entsprechend zu weiten um die Nieten einbringen zu können. Das 1 mm – Limit konnte ich aber einhalten.
Jetzt habe ich die Fuel Line eingebaut und sie positiv auf Dichtigkeit geprüft. Nachdem ich Ardrox aufgebracht hatte, nietete ich den Tank ein und verschraubte ihn. Jetzt entfernte ich noch die Wing Tip Jig.
Auf Dichtigkeit überprüfte VerbindungFührung der Fuel LineWing Tip Jig entfernt