2026-11-01 Überprüfung Service-Port-Wiring, Auslesen der EMU gelungen

Ich habe feststellen müssen, dass ich bei der Erstellung der Service-Ports 2 Drähte falschherum in den D-SUB Stecker gesteckt hatte. Das Auspinnen war schnell erledigt und die richtige Polung laut Rotax Schaltplan hergestellt. Und somit konnte ich auch zu meiner EMU eine Verbindung herstellen. Das erste Problem war also gelöst.

Bei der Analyse des Wirings ist mir aber aufgefallen, dass das Flughandbuch ein falsches Bild bezüglich des Wirings der SCU enthält. Als ich seinerzeit die Graphik erstellt hatte, ist mir ein Fehler unterlaufen, der den internen 120 Ohm Widerstand an Port A statt an Port C gesetzt sieht. Ich habe diese Graphik berichtigt und auch gleich noch die Filter an den Ports sowohl an der EMU als auch der SCU mit eingezeichnet. Jetzt stimmt das Flughandbuch (Rev. 01) mit der Realität überein.

Danach kam der Versuch, ein Log zu extrahieren. Ich habe mich an die Vorgehensweise gehalten, die die B.U.D.S. Software vorgab. Es wird verlangt, die EMU auszuschalten und danach wieder einzuschalten, um sie in den Maintenance Mode zu bringen. Nach 10 Minuten hat sich aber nichts weiter getan. Ich habe zwischenzeitlich im Internet gefragt, wie lange so eine Auslesung dauern würde, und bekam die Antwort von 5 bis 20 Minuten. Da ich meine Fuel Pump ausschalten kann, war das kein Problem. Nach 45 Minuten habe ich aber doch abgebrochen. Aus irgendeinem Grund kam mir der Gedanke in den Kopf, dass das Aus- und Wiedereinschalten mit dem Key-Switch von OFF über EMU – A – A/B – B – Both vielleicht das notwendige „Cycling“ nicht so gestaltet, wie es die EMU braucht. Ich habe daraufhin den Key-Switch in Both belassen und den Battery Switch ausgeschaltet und nachdem mich B.U.D.S. dazu aufgefordert hatte, die EMU wieder einzuschalten, reichte es, den Battery Switch einzuschalten. Und schon konnte ich bei einem Click auf „Extract Logs“ einen Pfad eingeben und der Download begann. Nach etwa 10 Minuten waren die Daten auf dem PC.

Zuhause habe ich die Daten am normalen PC gesichtet. Auch hierfür muss der Dongle eingesteckt sein. Man kann die einzelnen Dateien zwar mit Excel oder einem vergleichbaren Tabellenprogramm anschauen, die Darstellung ist aber nicht so übersichtlich. Leider sind aber auch bei B.U.D.S. keine Datums- oder Zeitangaben vorhanden. Nur die ECU-Hours bzw. Engine-Hours sind als Referenz angegeben. Somit ist es sehr umständlich, auf die jeweilige Situation schließen zu können, in der die Daten geschrieben wurden. Schade eigentlich. Ich denke, ich werde mir den Dongle doch nicht zulegen.

2026-10-31 Flug nach Wels um Rotax Dongle zu testen

Ich habe einen Rotax Dongle zur Verfügung gestellt bekommen. Ich wollte damit einen Vergleich der Daten von B.U.D.S. mit den Daten der EMU und Dynon anstellen, die ich ohne der Investition für einen Dongel zu etwa € 1500,- sowieso zur Verfügung habe. Auch wurden die Service-Ports bisher noch nie auf ihre Funktion getestet. Leider habe ich bei meinem Flieger keine Verbindung mit dem PC zur EMU zustande gebracht. Ich wusste nicht ob es am PC, am Y-Kabel, am Dongle oder am Flieger liegt. Nachdem ich jetzt Deutschland mit der D-ESBY auch verlassen kann, bin ich nach Wels (LOLW) zu Wolfgang geflogen, der in seine RV-12 auch einen 912 iS eingebaut hat. Wir konnten eine Verbindung zu seiner EMU herstellen. Das heißt aber, es muss bei meiner Verkabelung der Service-Ports etwas nicht stimmen. Der Versuch, ein Log zu extrahieren mussten wir abbrechen. Er konnte seine Fuel Pump nicht ausschalten und nach 10 Minuten hatte sich immer noch nichts getan. Der Grund dafür lag aber am Aus- und Einschaltvorgen der EMU über den Key-Switch. Beim Rückflug haben wir uns noch gegenseitig fotografiert.

2026-10-26 Erhalt der korrigierten Dokumente

Das Einschreiben wäre schon am Freitag angekommen. Ich war leider zum Zeitpunkt der Zustellung nicht zuhause und am Samstag war bis 13:00 Uhr der Brief noch nicht an der Abholstelle abgelegt worden. So musste ich bis Montag warten. Glücklicherweise wurde neben der Gerätenummer auch das Baujahr berichtigt. Sofort bin ich mit dem Lärmschutzzeugnis-Vordruck nach Augsburg zum Prüfer gefahren, um die Rückseite ausfüllen zu lassen. Noch am gleichen Tag habe ich ihn zur Post gebracht und hoffe jetzt, das letzte Dokument in der berichtigten Version bald zu erhalten.