Den Schließmechanismus des Canopy habe ich als erstes eingestellt. Das hat schon einige Zeit gedauert. Danach versuchte ich die 2 Side Skins und die Top Skin anzupassen. Da habe ich sehr viel Zeit damit verbracht. Zuerst hatte ich es mit Tape versucht, passende Positionen zu finden. Das war aber nicht sehr hilfreich. Als ich die Idee hatte, mit einem Riemen eine gewisse Fixierung herzustellen, bei der aber die Top Skin noch gut verschiebbar war, hatte ich den Durchbruch erreicht. Ich konnte die Überlappungsbereiche anzeichnen, die Positionen für die Bohrungen anzeichnen und bohren. Ich werde M4 Schrauben verwenden. Die Bohrungen im Perspex habe ich deshalb 8 mm gebohrt. Ganz vorsichtig und mit niedrigster Drehzahl. Stufenweise von 2 über 4 und 6 bis endgültig 8 mm. Danach habe ich mit Clecos alles zusammengesteckt und konnte mit Zufriedenheit feststellen, dass wohl alles recht gut passt. Nur die vorderen Bohrungen in den Side Skins habe ich falsch gebohrt. Diese Löcher muss ich später mit geeignetem Material verdecken. Etwa 1 cm über diesen Löchern habe ich dann die besser positionierten Löcher gebohrt. So ist genügend Abstand zur Unterkante des Perspex gewährleistet. Schließlich habe ich noch diverse Teile lackiert, um sie demnächst einbauen zu können. Die Windshield Blende, die Kontaktbereiche der Top Skin mit den Side Skins und die Fahrwerks-Feder, damit ich demnächst die Bremsleitungen verlegen kann.
endlich die passende Position gefundenleider ein Loch zu viel gebohrt (1 cm unterhalb des richtig positionierten)die Gürtelmethode brachte den Durchbruchdie Bohrungen im Perspex gelangen problemlos mit den Spezialbohrerngrundiert für die folgende Lackierungauch die Fahrwerksfeder habe ich lackiert um mit der Bremsleitung fortfahren zu können
Das Canopy habe ich heute eingeklebt. Dank eines Propangas-Heizlüfters, konnte ich die Temperatur in der Werkstatt auf über 13° C bringen, also ausreichend für die Verarbeitung der Sika Produkte. Gestern habe ich abends die Werkstatt damit auf 14° aufgeheizt und den elektrischen 2 KW Heizlüfter übernacht laufen lassen. Heute, als wir die Werkstatttür aufmachten, hatten wir 11,8°. Den Propangas-Heizlüfter haben wir nochmals angeworfen. Ely war heute auch wieder dabei. Nach etwa 5 Minuten war es wohlig warm und wir konnten beginnen. Erneut habe ich die Heißluftpistole gezückt und die Beule auf der rechten Seite des Canopys herausgearbeitet. Jetzt gefällt mir das besser. Das Schleifen des Frames und des Perspex war schnell erledigt. Leider löste sich immer wieder das Klebeband. In der Tankstelle nebenan habe ich mir neues Tape besorgt und die neuralgischen Stellen neu abgeklebt. Aktivator aufgebracht, Primer danach und jetzt hatten wir wieder 1 Stunde Zeit während die Primer ablüfteten. Diese Zeit nutzten wir, um die Seitenfenster weiter abzudichten. Zuerst abkleben und dann mit einer dünnen Düse Sikaflex eindrücken. Die Druckluft-Kartuschenpistole ist bereits angekommen und schon im Dienst. Das ging recht gut. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, Sikaflex auf den Canopy-Frame aufzubringen. Nun wurde es spannend. Das Aufsetzten des Perspex gelang sehr gut. Alles zurechtrücken, damit die Verschlußmechanik reinpasst, die Distanzhalter einstecken und alles mit den Klemmen zusammendrücken. Noch etwas hin und her rücken und schon war alles gut. Nachdem alles passte, habe ich die Klemmen und Distanzhalter wieder abgenommen und die Fugen geglättet. Das Tape abgemacht und mit Waschbenzin die Fuge geglättet und alles gesäubert. Das hat wieder recht lange gedauert und eine Menge Handschuhe gekostet. Zum Schluss habe ich noch die Fugen der Seitenfenster geglättet und alles sauber gemacht.
Der Propangas-Heizlüfter macht schön warmDas Canopy ist verklebtMit Sikaflex ist jetzt die Scheibe bis zum Rand abgedichtet
Das Canopy musste zuerst zugeschnitten werden. Mit Tape habe ich die Schnittmarkierung aufgebracht. Mit passendem Werkzeug, siehe Video, habe ich das überschüssige Material abgetrennt. Die vorderen unteren Seiten lagen nicht richtig am Rahmen an. Ich habe mir überlegt, das Canopy anzuwärmen und zu biegen. Ich habe zuvor ausprobiert, ob das auch funktioniert. Mit einer Heißluftpistole habe ich ein abgetrenntes Stück Perspex aufgeheizt und stellte fest, dass es sich biegen lässt und es nach dem Erkalten die neue Form beibehält. Also ging ich zur Sache. Das hat links hervorragend funktioniert. Rechts habe ich ganz im unteren Bereich leichte Wellen hineinbekommen. Vielleicht kann ich das nochmals nacharbeiten. Jedenfalls wird dieser Bereich mit einer Verblendung sowieso überklebt und wird unsichtbar. Beim Ausarbeiten der Öffnung für den Verschlußmechanismus ist mir leider die Scheibe an der dünnsten Stelle gebrochen. Das dürfte aber nichts ausmachen. Dort wird Sie mit dem Rahmen verklebt. Das geeignetere Werkzeug wäre eine Laubsäge gewesen. Diese hatte ich aber nicht zur Hand und habe mich mit Bohren und Feilen beholfen. Jetzt habe ich mit dem Abkleben begonnen. Nachdem ich damit fertig war, war es schon sehr spät. Tags zuvor habe ich feststellen müssen, dass es einen großen Kraftaufwand bedarf, den Kleber aus seiner Kartusche mit einer Handpresse zu quetschen. Da für das Canopy und die vordere Blende für das Windshield fast 3 mal soviel Kleber benötigt wird, habe ich jetzt aufgehört und mir wieder zurück zuhause, eine pneumatische Kartuschenpistole bestellt. Wenn die da ist, werde ich, sollte es die Temperatur zulassen, weitermachen.
Test-BiegungProbesitzen muss auch mal sein als Belohnung für die HilfeCanopy zum Zuschneiden vorbereitetBiegen der vorderen unteren EckenBruchstelle am dünnsten Bereichzum Primen vorbereitetWenn die pneumatische Kartuschenpistole da ist, kann ich weitermachen
Zuerst musste der Instrumentenbrett-Rahmen eingebaut werden. Mit doppelseitigen Allwetter Power Klebeband habe ich das bewerkstelligt. Die Nietlöcher musste ich noch bohren und schon konnte ich mit dem Nieten beginnen. Ich habe mittelgroße Unterlegscheiben verwandt, um nicht Gefahr zu laufen das dünne Rahmenmaterial zu sprengen. Jetzt begannen die Vorbereitungen zum Einkleben der Scheibe mit Sikaflex-295 UV. Rahmen und Scheibe abkleben, anschleifen und mit Sika Cleaner-205 aktivieren. Danach die Flächen mit Primer einstreichen wobei unterschiedliche Primer Verwendung finden. Für die Perspex-Scheibe 209 N und für die Composit Flächen 206-G+P. Nach dem Einstreichen der Primer hatte ich 45 Minuten Zeit. Der Primer musste erst ablüften, bevor geklebt werden konnte. Ich habe mich für die größte Stufe 3 bei der Kartuschenspritze entschieden. Nach einer Probeklebung ging es jetzt zur Sache. Ich wollte zuerst die Scheibe von oben nach unten aufsetzten. Das war nicht die beste Lösung. Schnell habe ich erkannt, dass es besser ist, die Scheibe vorne auf der Skin aufsitzen zu lassen und sie nach hinten zu ziehen, während wir sie hinten nach oben hielten. Zuerst habe ich sie dann auf der linken Seite abgesenkt und abgelegt. Danach rechts. Mit einer Spachtel habe ich den Spalt zwischen Rahmen und Skin, den ich mit einem Keil schon hergestellt hatte, soweit vergrößert, dass die Scheibe hineinrutschen konnte. Das gleiche dann links. Jetzt habe ich die Scheibe weiter in Position gebracht. Mit 2 mm Distanzhalter und Mini-Schraubzwingen fixierte ich die Scheibe und entfernte mit einer Silikon-Spachtel überschüssigen Kleber. Jetzt musste ich die Isolierstreifen der seitlichen Klebebänder entfernen und die Keile herausziehen, damit die Scheibe mit der Skin verkleben konnte. Noch überall etwas nachdrücken, die Zwingen und die Distanzhalter entfernen und mit der Silikon-Spachtel die Klebefuge glätten. Beim Entfernen der Schutzfolie, kam es zu Verschmutzungen der Scheibe mit Kleber. Die konnte ich aber mit Benzin entfernen. Ich hätte die Abklebung im Bereich des Armaturenrahmens vorher entfernen sollen, bzw. sie auf eine Linie vielleicht nur 5 mm unterhalb des Armaturenrahmenniveaus bringen sollen. So habe ich jetzt Kleber auf die Scheibe ganz nahe des Armaturenrahmens gebracht, den ich mich nicht getraut habe mit Benzin zu entfernen. Ich habe mir gedacht, diesen Bereich kann ich später von außen überlackieren, so sieht man nichts mehr davon. Später habe ich dann gesehen, dass ich wieder links und rechts im unteren Bereich zum Canopy Spalten habe. Ich hätte besser eine Strebe von zwischen den Sitzen zum oberen Bogen eingesetzt, dass sich der Windscreen Frame beim Einsetzten der Scheibe nicht nach hinten bewegen kann. Jetzt muss ich mir da eine andere Lösung einfallen lassen.
Doppelseitiges Allwetter Power Klebeband für den ArmaturenrahmenKlebetestMit Sika Primer-209 N vorbereitete ScheibeMit Sika Primer-206 G+P vorbereiteter Rahmen Nach 45 Minuten Kleber auf den Rahmen aufgetragenauch hierDie Scheibe sitztPasst!
Gummimatten habe ich für die Fußräume und den Gepäckboden zugeschnitten und eingelegt. Jetzt beschäftigte ich mich mit den Seitenfenstern. Nach dem Auspacken habe ich sie mit 4 Clecos eingesetzt und stellte fest, dass Bohrungen fehlen. Diese habe ich gebohrt und anschließend das Klebeband aufgeklebt. Danach habe ich die Scheiben wieder in die Fuselage eingesetzt und alle Clecos gesetzt. Danach habe ich den Anfang des doppelseitigen Klebebandes gesucht und die Isolationsschicht abgezogen. Dies jeweils von einem Cleco zum anderen, sodass das Fenster ohne zu verrutschen verkleben konnte. Schließlich setzte ich noch den inneren Channel ein und konnte vernieten. Jetzt stellte ich fest, dass ein Überstand des Bleches vorhanden ist. Zuerst habe ich mich geärgert, weil ich die Skin nicht mit dem Edge Forming Tool präpariert habe. Danach kam mir die Idee, dass ich den 2 mm offenen Bereich später mit Dichtungsmasse ausfüllen kann und dass es gar nicht so schlecht war, das Edge Forming Tool nicht verwandt zu haben. Es wäre leicht möglich gewesen, dass sich die Fensteröffnung dadurch verformt hätte. Eine Möglichkeit wäre auch gewesen, das doppelseitige Klebeband zuerst an die innere Skin zu kleben, dann wäre es von außen bündig gewesen. Das Manual sagt gar nichts zum Einbau der Seitenfenster. Ich denke, die Lösung mit der Dichtmasse wird gut sein. Danach schraubte ich die lackierten Frames wieder ein.
linkes Fenster von außenrechtes Fenster von innenDie innen lackierten Frames sind wieder eingebaut
Den Zusammenbau des Canopy Closing Mechanism habe ich fertig gestellt. Danach habe ich die Frames für Windscreen und Canopy sowie die seitlichen und obere, hintere Canopy Verkleidung auf der Innenseite lackiert, um später die Klebebänder aufbringen zu können.
Canopy SchließmechanismusCanopy seitliche und hinteres Abschlussblech sowie Seitenfenster-VersteifungenCanopy Framealles ist weiß, was weiß werden sollte
Weiter ging es mit dem Schließmechanismus des Canopys. Im Manual ist nicht viel darüber geschrieben, sodass ich selber hinter alles kommen musste. Beim Einnieten des Schließnockens im Windscreen Frame ist dann auch ein Loch ausgebrochen. Glücklicherweise habe ich den Nocken mit Glasfaserspachtel eingesetzt, sodass ich keine Angst haben muss, dass das ganze mal ausbrechen würde. Mit Glasfaserspachtel habe ich die ausgebrochene Stelle verklebt und verschliffen. Ich wollte schon M3 Gewindehülsen verwenden. Leider war die kleinste Version im Baumarkt M4 und damit zu groß. Die laut Manual vorgesehenen Rivnuts für den Canopy Mechanismus habe ich aber mit M5 Gewindehülsen ersetzt.
Weitere Windscreen Frame Justierungen habe ich vorgenommen. Schließlich habe ich die obere Skin der Fuselage lackiert, um den Instrumenten-Rahmen einkleben, bzw. einnieten zu können.
Mit der mitgebrachten Stichsäge konnte ich das provisorische Armaturenbrett aussägen und einsetzten. Es waren noch weitere Aufspachtelungen am Windscreen Frame notwendig.
Left Windscreen Frame SideRight Windscreen Frame SideUpper Frame with 2 mm Distance Holderzum Schleifen bereitProvisorische Instrumententafel eingesetzt