Die notwendigen Inspektionsdeckel der Wings habe ich geöffnet und kontrolliert, ob die Eyebolts der Pushrods alle dem geforderten Baumuster 1 oder 2 im TAF SB-0020 entsprechen. Zusätzlich der zu überprüfenden Eyebolts des Bulletins habe ich auch die Eybolts der Pushrods für die Autopilot Pitch and Roll Servos überprüft sowie den Eyebolt im modifizierten linken Rudder Cable. Alle Eyebolts entsprechen dem Typ 2 des Bulletins. Hiermit ist das Bulletin eingearbeitet.
Den Einstiegsgriff habe ich heute im unteren Bereich bronzefarben lackiert und wieder befestigt.
Bronze passt zu Bronze und das Blaugrau zu dem Blau der Sitze
Anschließend habe ich weitere Beschriftungen angebracht. Um der Philosophie der Schalterstellung Ausdruck zu verleihen, dass die ON-Position oben und die OFF-Position unten ist, habe ich bei 2 Schaltern, links der Battery Switch und rechts der USB Power Switch, jeweils eine OFF Beschriftung unter den Schaltern angebracht. Den Unusable Fuel von 4 Litern habe ich beim Fuel Selector zusätzlich angebracht. Die Beschriftung für den Betrieb mit vorläufiger Zulassung ist rechts über dem Display angebracht. Bei der „Spare“ Kontroll LED habe ich zusätzlich „not in use“ angebracht. Feuerlöscher und Nothammer Beschriftung ist jetzt auch erledigt. Auf beiden Seiten oberhalb der Steps habe ich Beschriftungen angebracht, die darauf hinweisen, dass nur jeweils eine einzige Person auf der Stufe und im hinteren Bereich der Flügel stehen darf. Bei 2 Leuten gleichzeitig in diesen Positionen kippt der Flieger hinten nach unten und schlägt am Boden auf.
die „OFF“ Beschriftung auf der linken Panel Seitedie „OFF“ Beschriftung auf der rechten Panel Seite„not in use“ und „Unusable Fuel 4 ltr“ Beschriftung hinzugefügtGesamtbeschriftung des Panels„Emergency Hammer“ und „Fire Extinguisher“ BeschriftungenPosition der EinstiegsanweisungEinstiegsanweisungs-Text
Die Dynon Database habe ich auch aktualisiert und das Dynon Service Bulletin SB-032714 überprüft. Es ist bereits SW 02.13 installiert (und nicht mehr 02.02)
Dynon Transponder Software ist bereits auf Version SW02.13 upgedated
Schließlich habe ich die Elevator Pushrod an der Durchführung mit Copper Paste geschmiert. Hiermit soll das leichte Geräusch bei der Elevator Betätigung eliminiert werden.
die Copper Paste soll das leichte Quietschen eliminieren
Seit einiger Zeit liegt der Einstiegsgriff bei mir herum, den ich bei TAF bestellt hatte. Ich wollte ihn nicht einnieten sondern anschrauben, um erst testen zu können, ob er überhaupt einen Gewinn darstellt. Ich habe dafür 5 Rivnuts gesetzt und ihn angeschraubt, ohne ihn vorher bronzefarben zu lackieren, damit er auch zum Panel passt. Ich stellte fest, dass der Griff selbst in seinem blaugrau ganz gut zu den Sitzbezügen passt. Ich müsste also nur den unteren Teil bronze lackieren, sollte sich ein Vorteil herausstellen, was die Praxis zeigen wird.
Der Griff als Einstiegshilfe zwischen den Sitzlehnen
Das rechte HDX habe ich wieder ausgebaut um den Taster überprüfen zu können. Es ist tatsächlich ein Schließer. Ich schloss jetzt die Batterie wieder an und versuchte den Test nochmals. Das Relais hat aber nicht geöffnet. Ich gehe davon aus, dass das Netzteil zu wenig Strom liefert, um die Bord Spannung tatsächlich über 15V bringen zu können. Es könnte sein, dass die angegebenen 5A nur bei 3V zur Verfügung, stehen, was 15W wären, und bei 24V vielleicht nur noch 0,62A. Ich habe nochmals das gesamte Wiring der OVP und des Generator direct Switch überprüft und für korrekt befunden.
Ich hatte viel Glück, dass es 1 Stunde nicht geregnet hat. So konnte ich den Flieger soweit ins Freie ziehen, um das rechte Lampen Compartment mit schwarz-matt nachzulackieren.
auch das rechte Lampen-Kompartment ist jetzt komplett schwarz-matt
Mein bestelltes 3–24V Netzteil ist angekommen. So konnte ich das Auslösen der OVP überprüfen. Ich habe mich aber gewundert, dass, nachdem das Relais öffnete, kurz die Kontroll- LED brannte, aber dann gleich wieder erlosch, was logisch war, weil keine Stromversorgung der LED vom Bus mehr vorhanden war, aber das Relais schaltete wieder selbständig zurück und pulsierte somit, bis ich die Voltage wieder unter 15V stellte. Ich konnte mir das Aufleuchten der LED nicht erklären und auch nicht das Pulsieren. Ich baute das Panel wieder ein, damit ich die Steuerung wieder komplettieren konnte. Als nächstes steht ein neuer Belastungstest an.
der Kabelsalat des E&E Compartmentsdas Panel ist wieder aus dem Wegdie neuen Komponenten der OVPder Stick ist montiertDas Assembly ist wieder fest und die Aillerons verbundenauch die linke Elevator Pushrod ist wieder justiert und fest
Auf der Heimfahrt kam mir der Gedanke, dass der Taster statt ein Schließer vielleicht ein Öffner sein könnte. Das muss ich überprüfen.
Heute sind die bestellten Nieten angekommen. Ich wollte mich aber zuerst mit einfacher Arbeit beschäftigen und habe die Light Lenses abgenommen, um die heraus gefallene Schraube des linken Taxi Lights wieder zu befestigen. Die Konstruktion mit Federn als Einstellmechanismus erscheint mir nicht geeignet, weil die Einstellschrauben nicht gesichert werden können. Da ich nachts sowieso nicht fliegen darf, erscheint es mir egal, wo die Lampen tatsächlich hin strahlen. Ich habe deshalb die Schrauben, diesmal mit hochfester Schraubensicherung versehen, bis zum Anschlag eingeschraubt. Somit dürfte ein selbständiges Herausfallen der Schrauben verhindert werden. Dies habe ich bei beiden Wings jetzt so gemacht. Im Lampen Compartment der rechten Wing sind weiße Lackstellen entstanden, weil ich wohl nicht exakt genug abgeklebt habe. Nachdem die Lens jetzt schon abgebaut ist, wollte ich diese mit Schwarz-Matt überlackieren. Leider hatte ich keine Spraydose zur Hand und muss das Lackieren auf später verschieben.
die lose Schraube liegt in der linken Ecke
Nun habe ich die Verkabelung der OVP in Angriff genommen. Hierzu habe ich das Kabel, welches vom X3 Port der Fuse Box kommt, nach dem 30A C/B getrennt und über 2 Wege zum 12V Bus geführt. Der eine Weg läuft jetzt über das OVP-Relais, welches jetzt die gesamte Flugzeugelektrik vor Überspannung schützt. Sollte aber im Notfall der Generatorstrom doch benötigt werden, weil vielleicht die Batterie leer geworden ist, kann ich die Batterie über den Batterie Switch vom Bus nehmen und mit dem zweiten Weg über den „Gernerator direct Schalter“ das Bordnetz wieder mit Generator Strom versorgen. Sämtliche Bauteile sollten eine Spannung bis 24V aushalten. Der Schaltplan sieht wie folgt aus:
OVP-Schaltplander blaue Draht verbindet den Generator direct Switch mit der OVP
Aber jetzt habe ich mich ans Vernieten des Joystick Assemblies gemacht. Die Bohrungen im Rohr waren ja schon gemacht. Mit meiner Druckluft Rivet Gun konnte ich nichts erreichen. Die war zu schwach für die 4,8 Stahl Nieten. Daraufhin versuchte ich es mit der Akku Rivet Gun. Die hat die Nieten sauber gezogen. Um nicht meine Spritleitung lockern zu müssen, habe ich die Kurbel im eingesetzten Zustand an das Rohr genietet. Vorher habe ich natürlich alle Teile nochmals genauestens auf Passung kontrolliert, diverse Kannten entfernt und alles entgratet. Nachdem das Assembly jetzt wieder komplett zusammengebaut war, war Feierabend angesagt.
sauber vernietetetwas andere Perspektiveabsolut sauber gezogene Nietenauch diese Seiteauch die Kurbel ist wieder fest
TAF hat leider noch nicht geantwortet. Vom Schweißen der Bauteile bin ich abgekommen. Zu viele Meinungen waren gegen das Schweißen. Ich favorisierte bisher immer noch die Lösung mit Sling 4 Bauteilen in der 5 Nieten-Version der Brücke. Das würde aber bedeuten, dass die Bohrung für den Stick 12 mm weiter nach vorn zu liegen käme. Somit müsste auch die Pushrod 12 mm länger werden um den Grip ebenfalls in einer Position 12 mm weiter vorn zu platzieren, was aber zu weit vorn wäre. Um den Grip die 12 mm wieder nach hinten zu bringen, müsste die Pushrod nochmals 4 bis 5 mm länger werden, was eine Verlängerung von etwa 17 mm ergäbe. Dann wären die Eyebolts aber nur noch 8 mm im Rohr. Das erscheint mir zu wenig. Die Verwendung der 5 Nieten-Version hätte also zur Folge, auch längere Pushrods zu bauen. Es wird also komplizierter, als es ursprünglich erschien. Ich gehe davon aus, dass die Schwäche des Assemblys durch die schlampige und aus der Mitte liegenden Vernietung begründet ist. Ich habe deshalb 90° zu den alten Nietenreihen das Rohr markiert und die nötigen Löcher exakt gebohrt. Für die Brücke jeweils 4 in 4,8 mm pro Seite und für Die Kurbel jeweils 4 in 4,1 mm. 4,1 Stahlnieten hätte ich noch vom Bulletin mit den Fuselage und Wing Nieten. Ich habe aber keine 4,8 mm Stahlnieten und weiß auch nicht, wie lange sie sein müssten, um die 4 mm Material zu verbinden. Die muss ich mir besorgen und kann dann das Bauteil wieder zusammennieten und nochmals auf die Belastung testen. Hält es der Belastung diesmal Stand, kann ich es verwenden und auch das rechte Assembly entsprechend verändern.
exaktes Anzeichnen der Brückenbohrungenund der Bohrungen für die Kurbelexakt gebohrt!auch die für die Kurbel
TAF bietet mir bisher nur an, neue Assemblies auf meine Kosten zu bestellen. Darin sehe ich keinen Sinn, denn wenn die Konstruktion unterdimensioniert ist, werden die neuen Teile wieder den Belastungstest nicht bestehen können. Das ist also keine Option für mich. Um weitere Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln, habe ich das Assembly jetzt komplett zerlegt, um eventuelle weitere Hinweise zu erhalten, warum das Bauteil zu schwach war. Und ich bin dabei fündig geworden! Alle Bohrungen liegen außer der Mitte des Rohres. Die Grate der Bohrungen, die vor dem Nieten nicht entfernt wurden, dürften die Festigkeit reduziert haben. Aber speziell die Geometrie, die sich durch das aussermittige Vernieten ergibt, dürfte einen großen Einfluss auf die Festigkeit haben. Diese Informationen werde ich an TAF weiterleiten. Auch meine Absicht, ein Sling 4 Assembly in der Länge zu modifizieren, sodass es für die Sling 2 benutzt werden kann und hoffe auf deren Einsicht, dass nicht eine Beschädigung eines für „in Ordnung“ befindliches Bauteil durch mich stattgefunden hat, sondern das Bauteil unter Missachtung konstruktiver Regeln angefertigt wurde und deshalb einen notwendigen Test nicht Stand gehalten hat, es sich also um ein fehlerhaftes Teil handelt, welches zumindest von TAF ersetzt werden muss, besser noch in modifizierter Form, um mehr Stabilität zu bekommen. Ich werde sehen, wie sich die Sache entwickelt. Jetzt habe ich noch einen Einbauort für das OverVoltageProtection Relais gefunden und habe es auch gleich dort befestigt. Die Verkabelung erfolgt später.
Bei gerader Ausrichtung stimmen die Bohrungen nichthier im Detaildie rechte Mittelliniedie linke Mittelliniedas OverVoltageProtection Relais ist fest (gelb blau rote Drähte)
Um das Wackeln des linken Sticks nach dem Belastungstest weiter analysieren zu können, habe ich das Assembly ausgebaut und zerlegt. Ich stellte fest, dass sich 2 nebeneinanderliegende Mandrels nur sehr schwer aus der Niete ausschlagen ließen. Alle Bohrungen haben eine gewisse Weitung erfahren, die ich mit Stricken auf Tape in ihrer Richtung markiert habe. Die beiden Nieten mit den oben erwähnten Mandrels haben waagerechte Strichen markiert. Es sind die vorderen auf der linken Seite. Die Bohrung rechts ganz vorne in der Brücke ist so groß, dass sogar ein 5 mm Bohrer hineinpasst. Das Muster der größeren Kippwege passt rechts sehr gut zusammen. Links widerspricht es sich. Warum das so sein könnte, ist mir noch unklar. Die ausgebohrten Nieten haben Dicken von 4,8 bis 4,9 mm. Eine gewisse Ovalität haben also auch sie angenommen. Als ich jeweils einen Bolzen von einer Seite ganz in eine Bohrung steckte und im Rohr die verschiedenen Wege beim Kippen des Bolzen zu beobachten, sah ich, dass sich die Mitte des Bolzenweges nicht auf der gegenüberliegenden Bohrung im Rohr befand, sondern deutlich auf die Oberseite versetzt. Dies war bei allen Bohrungen so. Daraufhin habe ich den Bolzen zum gegenüberliegenden Loch geführt und den Abstand von Rohraußenkante zu Bolzenaußenkante gemessen hatte, sah ich, dass das Maß nach oben 20,3 mm war gegenüber 22,9 mm nach unten. Das heißt, dass die Bohrungen etwa 1,4 mm weg von der Mitte des Rohres liegen. Oder knapp 3 mm Lochversatz zur gewünschten Position in der Rohrmitte. Dies führt zu einer Verformung des Rohres in ein leichtes Oval, was die Probleme erklärt, welche ich seinerzeit hatte, dass die Steuerung des Sticks in Aileron Achse schwergängig war und ich mit Schleifpaste eine bessere Gängigkeit herstellen musste. Bei genauerem Hinsehen war zu erkennen, dass die noch gesetzten Nieten, die die Aileron Pushrod Hebel mit dem Rohr verbinden, gesetzt wurden, ohne vorher die Bohrungen zu entgraten. All dies zeigt, dass TAF höchstwahrscheinlich die Montage des Assemblys ohne Jig ausgeführt hat und zusätzlich sehr schlampig. Mit Bolzen habe ich angefangen zu experimentieren. Die Ovalität hat sich dadurch noch verstärkt, was absolut verständlich ist.
die linke Seitedie rechte Seiteden Bolzen im hinterste Loch ganz nach unten (im Bild oben) gedrückt der gleiche Bolzen in Gegenrichtung gedrückt die Bolzen fallen unterschiedlichder durchgeschobene Bolzen steht deutlich oberhalb der RohrmitteAbstand 20,3 mm nach oben22,9 mm nach untendie Grate der Bohrungen sind deutlich sichtbardas war schwierig zu fotografierendie ausgebohrten Rivets haben minimal 4,8 mm und maximal 4,9 mm Durchmessererste Experimente mit Bolzendie Ovalität verstärkt sich dadurch. Übergrößen oder Hi Locks führen wegen der Abweichung zur Rohrmitte zu keinem vernünftigen Ergebnis.
Beim Versuch, den Drehzahlregler für den Cabin Heat Fan habe ich mir das Steuergerät wohl zerschossen. Ich bestelle mir einen anderen. Dafür habe ich die Rudder Cable Durchführungen fertiggestellt. Das heißt, ich habe die noch offenen Löcher mit Nieten verschlossen. Wo der Abstand zum Cable eng war, habe ich die Mandrel herausgestoßen und die 2 betroffenen Nieten mit einer Zange weiter zusammengedrückt, sodass sie auf der Innenseite schön flach wurden. Die Schrauben- und auch die Nietenköpfe habe ich passend lackiert.
die linke Durchführungdie rechte Durchführung
Das Update von EasyVFR4 hat nicht zufriedenstellend funktioniert. Die neue Karte wird unklarer dargestellt und die Traffic Patterns fehlen. Da ist immer noch etwas oberfaul.
die abgelaufene Karte mit Patterndie neue, unschärfere Karte ohne Pattern
Heute hatte ich Hilfe von Peter. Er hat wechselseitig die Ruderpedale getreten, während ich beobachten konnte, was die Seile und der Rückholmechanismus dabei macht. Mit einem Klemm-Distanzstück konnte ich die Seile auf Neutralstellung justieren. Damit ist das Rudder Rigging abgeschlossen. Die Ausschläge des Ruders sind jetzt absolut gleich und zwar 25°. Vor ein paar Tagen kam mir der Gedanke, dass mit COM 1, wenn es direkt vom Battery Bus Strom bekommt, und das Interphone keinen Strom erhält, vielleicht gar nicht gefunkt werden kann. Der Radiocheck hat aber in beide Richtungen einwandfrei funktioniert. Zum Schluss wollte ich noch den Wackelkontakt herausfinden, der ein einwandfreies Funktionieren des Heater Fans verhindert. Ich habe ein abgebrochenes Kabel am Drehknopf gefunden. Unter dem Schrumpfschlauch ist dieser nicht offensichtlich erkennbar gewesen. Diese Verbindung war werksseitig defekt. Demnächst werde ich diesen Draht anlöten.
Das Seil auf der linken Bildseite hätte ohne der Distanzklemme den Anschlag nicht erreichtder weitere Seilverlauf ist o.k.der Übeltäter am Switch